Entwicklungspolitische Bildung zielt auf eine weltweite nachhaltige Entwicklung ab. Uns geht es dabei besonders darum, Perspektiven des Globalen Südens Gehör zu verschaffen und weltweite Ungleichheiten abzubauen. Ob es um ungerechten Welthandel, Kolonialismus oder Klimagerechtigkeit geht – wir zeigen in unserer Bildungsarbeit Zusammenhänge auf, ermöglichen Perspektivwechsel, fordern Verantwortungsübernahme und Fördern das Erarbeiten von Handlungsoptionen für eine gerechtere und nachhaltigere Weltgesellschaft. Hierfür veranstalten wir Fachtagungen, in denen Expert*innen zu Wort kommen, die sonst häufig nicht gehört werden. Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung genauso wie Multiplikator*innen aus der Bevölkerung erhalten neue Impulse und können sich vernetzen.
Unsere derzeitigen Schwerpunkte im Rahmen des Projekts “Erinnern und Beteiligen” sind die Aufarbeitung der Kolonialzeit und die UN Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung und Herkunft. Im Rahmen der Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit findet neben Fachtagungen auch das jährliche Interkulturelle Fußballturnier statt. Hier werden die Teilnehmenden im Rahmenprogramm niedrigschwellig an entwicklungspolitische Themen herangeführt, z.B. in Ausstellungen und an zahlreichen Ständen von Organisationen und Vereinen sowie über das Bühnenprogramm.
Zur Umsetzung des Globalen Lernens bieten wir Projekttage, Projektwochen und Arbeitsgemeinschaften in Schulen an, sowie Fortbildungen für Lehrkräfte. Einen besonderen Stellenwert genießt darin unsere Diaspora Sommerakademie des Globalen Lernens. Auf der jährlich stattfindenden Fachveranstaltung können sich Lehrkräfte aus dem Globalen Süden (oder seiner Diasporen) fortbilden, vernetzen und ihre Rolle im Globalen Lernen reflektieren.