Rassismus?! Diskriminierung?!

Wenn dir so etwas passiert ist oder du etwas gesehen hast, dann melde es uns!
Wir dokumentieren Diskriminierung und Aktivitäten rechter und rechtsextremer Gruppen in Berlin-Mitte anonymisiert und informieren Politik und Öffentlichkeit über die Entwicklungen in Berlin-Mitte. Wir bieten dir eine erste Beratung und können dir spezialisierte Beratungsstellen empfehlen.

Schreib uns unter: register@narud.org

Die Registerstelle Mitte befindet sich in unserem Büro.
Rufe uns an – Tel.: 030.407 575 51 oder
besuche uns in der: Brüsseler Staße 36, 13353 Berlin
oder auf unserer Website: www.berliner-register.de/mitte

 

 

WAS IST DAS „BERLINER REGISTER“?

Register sind Dokumentationen von rassistischen, islamfeindlichen, antisemitischen, LGBTIQ*-feindlichen, antiziganistischen und anderen Vorfällen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die sich im gesamten Berliner Stadtgebiet ereignen, sowie von Aktivitäten rechter und rechtsextremer Gruppierungen. Ziel der Dokumentation ist es, gesellschaftliche Tendenzen sichtbar zu machen und ihre Entwicklung zu analysieren. Mit diesen Erkenntnissen informieren wir Politik, Wissen-schaft und die breite Öffentlichkeit.

Damit die Registerarbeit funktionieren kann, müssen wir über die stattfindenden
Diskriminierungsvorfälle Bescheid wissen. Das geht nur, wenn alle mithelfen:

 


Register_Mitte_Registerbericht_2018

 

WANN WURDE DAS „BERLINER REGISTER“ GEGRÜNDET?

Das Register Berlin wurde 2005 gegründet. Seit August 2014 wird die Registerstelle Mitte von NARUD e.V. als Träger geleitet. NARUD e.V. ist eine afrikanisch-migrantische Organisation, die sich insbesondere für Integrationsförderung, politische Bildungsarbeit und Entwicklungszu-sammenarbeit einsetzt. Es ist folgerichtig ein Anliegen von NARUD e.V., dazu beizutragen, alle Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung sichtbar zu machen und zu überwinden. Durch die Dokumentation und Analyse der Vorfälle wollen wir die täglich stattfindende Alltagsdiskriminierung besser sichtbar machen. Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken berücksichtigen die Register nicht nur strafrechtlich relevante Vorfälle, wie Angriffe, Beleidigungen, Bedrohung und Sachbeschädigung, sondern auch alltägliche Handlungen, diskriminierende Äußerungen und z.B. Graffiti und Aufkleber von rechten Gruppen oder Organisationen.

Finanziell gefördert wird das Register Berlin-Mitte durch die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, das Bezirksamt Berlin-Mitte, das Jobcenter Berlin-Mitte und durch das Programm „Demokratie Leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Helfen Sie mit, das Register bekannter zu machen! Meldebögen und Informationsmaterialien zur
Auslage an Ihrem Standort können unter register@narud.org angefordert werden.