Dienstag, 20 September 2016 12:11

Fachtag 2016

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Fachtag 2016

Die Kontroverse von Flucht und Migration ist mit der Schließung der Balkanroute wieder zu ihrem anfänglichen Schauplatz zurückgekehrt. Vor allem „Afrika“ und
das Schicksal afrikanischer Flüchtlinge rückt die Fluchtbewegung im euro-mediterranen Raum in den Fokus der Debatte.

Afrika befindet sich im Spannungsfeld einer fehlgeleiteten Entwicklungspolitik, der vermeintlichen Perspektivlosigkeit der jungen Generation sowie zahlreicher sich ausweitender Krisenszenarien.

Der allgemeinen Wahrnehmung entgeht oft, dass Migration und Flucht überwiegend innerhalb Afrikas stattfindet. Hieraus ergeben sich insbesondere für die Nachtbarstaaten
der fragilen Regionen wie Eritrea, Süd Sudan oder Zentralafrika immense Herausforderungen. Dieser Umstand stellt den oft zitierten Leitgedanken der AU - „Afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme“ einmal mehr auf eine harte Probe.

Im Rahmen des Fachtages werden die aktuellen Ansätze der europäischen Migrations- und Entwicklungspolitik, welche lediglich die Symptome, jedoch nicht die
Ursachen der Fluchtbewegungen bekämpfen, kritisch hinterfragt und nach neuen Ansätzen gesucht werden.
Dabei soll ebenfalls die Rolle der afrikanischen Diaspora und Politik beleuchtet werden, welchem Maße diese zur Verbesserung der Situation vor Ort leisten können.

Keynotes der Plenardebatten:
• Afrikanische Ansätze und Handlungsoptionen der Migrationspolitik I.E. Botschafterin Sitona Abdalla Osman, Republik Südsudan
• Die europäische Migrationspolitik im Spannungsfeld zwischen Afrika und Europa Sophia Wirsching - Referentin Brot für die Welt
• Kommunen in der „Einen Welt“ – Städtepartnerschaften als Instrument zur Steuerung von Migration Kevin Borchert - Engagement Global
• Flucht und Migration – Afrikanische Diaspora als entwicklungspolitischer AkteurEmmanuel Mbolele - Autor und politischer Aktivist aus DR Kongo
• Bestimmungsfaktoren von Effektivität und Unzulänglichkeit von Strategien zur Migrationseindämmung in Subsahara-Afrika, Dr. Salua Nour - Politikwissenschaftlerin an der FU Berlin

Parallel stattfindende Workshops:
• African solutions to African problems Amza Njikam - Experte für internationales Recht
• Kooperationen von Willkommensinitiativen, Migrantenorganisationen, NROs und zivilgesellschaftlichen Akteuren Rita Booker Solymosi - interkulturelle Kompetenztrainerin
• SDGs im Blickwinkel von Flucht und Migration Idriss T. Nsangou - Afrikaexperte

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Sie kostenfrei. Wir bitten um eine kurze Teilnahmebestätigung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch
unter 030 915 15 416. Bitte geben Sie dabei an, ob Sie eine deutsch-französische Übersetzung wünschen. Die Veranstaltung wird fotografisch und audiotechnisch dokumentiert.

Gelesen 1342 mal Letzte Änderung am Dienstag, 02 Mai 2017 14:02
NARUD

NARUD e.V. steht für Network for African Rural and Urban Development und ist seit 2005 tätig. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein ist in der entwicklungspolitischen Landschaft gut vernetzt, so ist NARUD e.V. Mitglied des Berliner Entwicklungspolitischem Ratschlags, ist im Vorstand vom moveGlobal und Mitlgied im Netzwerk Globales Lernen von EPIZ. Weiterhin arbeitet der Verein mit vielen unterschiedlichen Initiativen, wie Bengo, GIZ, CIM auf nationaler oder mit der „Association pour le development durable du Cameroun“ (ADDC) auf internationaler Ebene zusammen.

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NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

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