Donnerstag, 31 Dezember 2015 00:00

Projekt "So fern und doch so nah- Solidarität mit Flüchtlingen -Jetzt!" im Rahmen des Europäischen Jahr für Entwicklung

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Seit dem zweiten Weltkrieg gab es auf der Welt nicht mehr so viele Flüchtlinge wie heute. Das stellt nicht nur die einzelnen Nationalstaaten vor eine Herausforderung. Insbesondere die Europäische Union scheint im Feld der Asyl- und Migrationspolitik überfordert und lässt wirksame Reformen und die Einrichtung einer gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik vermissen. Die Folgen  sind heute nicht eindeutig absehbar, doch ist vielerorts bereits ein gesellschaftlicher Rechtsruck zu verzeichnen, welcher von der politischen Tatenlosigkeit noch weiter geschürt wird. Das Projekt behandelt in unterschiedlichen Maßnahmen die Ursachen und Folgen internationaler Migration und die europäischen Hintergründe der Flüchtlingsproblematik, um einerseits die Vielfalt an bereits tätigen Flüchtlingsorganisationen weiter zu stärken, die Diaspora als zivilgesellschaftlichen Akteur zu fördern und andererseits ein gesellschaftlich differenziertes Bewusstsein und eine Akzeptanz gegenüber der Problematik und den Flüchtlingen zu schaffen und somit einen  Beitrag zur Vermeidung bzw. Eindämmung eines gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck zu leisten.

Das Projekt ist mehrdimensional aufgebaut und beinhaltet verschiedene Maßnahmen, welche wir im Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 durchführen wollen. So haben wir das 6. Interkulturelle Fußballturnier am 13.06. 2015 veranstaltet und mit einer Informationsaustellung "Flucht und Migration" das Thema einer breiten Öfffentlichkeit näher gebracht.

Als weitere Maßnahmen sind Workshops an Veranstaltungen von Partnerorganisationen wie moveGLOBAL und AMK e.V. geplant. Ein gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler konzipiertes Theaterstück soll im Rahmen unserer Aktivitäten der Bildung für nachhaltigen Entwicklung durchgeführt werden.

 

Zum Europäischen Jahr für Entwicklung 2015

Vor dem Hintergrund dieser internationalen Diskussionen schätzt auch die Europäische Union (EU) das Jahr 2015 als besonders geeignet ein, um intensiv und öffentlich über die europäische Entwicklungszusammenarbeit und die Rolle der EU und ihrer Mitgliedstaaten in der globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik zu diskutieren. Auf Vorschlag der Europäischen Kommission erklärten das Europäische Parlament und der Rat deshalb das Jahr 2015 zum Europäischen Jahr für Entwicklung (Beschluss 472/2014/EU, 16. April 2014). Das Motto lautet „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“.

2015 ist das Zieljahr der vor 15 Jahren verabschiedeten Millenniumsentwicklungsziele. Zeit, Bilanz zu ziehen: Was wurde erreicht und was nicht? Wie kann eine Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung aussehen?

Mit dem Europäischen Jahr für Entwicklung soll ein Bewusstsein für entwicklungspolitische Aktivitäten und Zusammenhänge geschaffen werden. Unter dem Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ soll im Rahmen des EJE über Entwicklungspolitik der EU und der Mitgliedsstaaten informiert, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge geschärft und aktives Engagement gefördert werden

Siehe hierzu www.europa.eu/eyd2015/de

 

Gelesen 3837 mal Letzte Änderung am Dienstag, 23 Februar 2016 10:14
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NARUD e.V. steht für Network for African Rural and Urban Development und ist seit 2005 tätig. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein ist in der entwicklungspolitischen Landschaft gut vernetzt, so ist NARUD e.V. Mitglied des Berliner Entwicklungspolitischem Ratschlags, ist im Vorstand vom moveGlobal und Mitlgied im Netzwerk Globales Lernen von EPIZ. Weiterhin arbeitet der Verein mit vielen unterschiedlichen Initiativen, wie Bengo, GIZ, CIM auf nationaler oder mit der „Association pour le development durable du Cameroun“ (ADDC) auf internationaler Ebene zusammen.

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