Integrationsförderung & Familien- und Jugendhilfe (8)

Mittwoch, 05 Februar 2014 09:41

Väterprojekt

geschrieben von

Das Väterprojekt - für alle Männer und Väter aus Moabit und Umgebung

Jeden Samstag ab 15 Uhr habt Ihr, Männer und Väter, die Möglichkeit gemeinsam mit euren Kindern interessante Sachen zu erleben– international zu kochen – andere Väter kennenzulernenTischtennis oder Fußball zu spielen – Ausflüge zu machen - die Bundesliga zu schauen und vieles mehr

Zusätzlich kann man(n) sich in einer lockeren Atmosphäre zu Fragen rund um Unterhalt, Kindererziehung und Schulden etc. mit einem kompetenten Sozialpädagogen austauschen. 

Kommt einfach vorbei, auch ohne Anmeldung in das Jugendhaus B8 Berlin-Moabit Berlichingenstraße 3-11.

Unten findet Ihr einen Anhang mit den Angeboten zum downloaden.

Kurzbeschreibung des Projekts:

Mit dem Väterprojekt in Moabit West sollen schwer erreichbare Väter jeglichen Alters, unabhängig ihrer ethnischen Herkunft und ihres Sozialstatus angesprochen werden. Sie sollen die Möglichkeit erhalten sich als Gruppe einen Gemeinschaftsraum zu schaffen, in dem sie eine eigene Definition der Vaterrolle in ihrer Vielfalt entwickeln und ihre Ressourcen und Kompetenzen sichtbar machen können. Zudem werden lösungsorientierte Beratungen durch einen Sozialpädagogen angeboten und die Teilnehmer begleitet. Auf diesem Weg gelingt es den Vätern ihre hohe Verantwortung für die Kinder und die Familie besser zu tragen. Die Vätergruppe wird geleitet durch einen Vater aus der Nachbarschaft (als Identifikationsfigur) und einen Sozialpädagogen.     

Donnerstag, 30 Januar 2014 14:02

Bildungspaten

geschrieben von

Im Rahmen der im Kiez erfolgten Bestandsaufnahme wurde deutlich, dass nur wenige Eltern die vorhandenen Bildungseinrichtungen für sich und ihre Kinder nutzten. Sie sind selten in der Lage bzw. bereit sich aktiv einzubringen. Sie verhalten sich u.a. distanziert, da sie eigene Schulerfahrungen nicht verarbeitet oder ihren Bildungsweg nicht in Deutschland beschritten haben und deshalb verunsichert sind. Das Einholen von Informationen und der erfolgreiche Kontakt zur Schule des eigenen Kindes sowie die Teilnahme an Angeboten für Eltern und die Mitgestaltung ihrerseits werden durch die vorhandene Sprachbarriere in der Regel verhindert. Migrant/innen die im Lehrberuf tätig sind, gibt es kaum. Meist befürchten die Eltern nicht verstanden zu werden bzw. dass die Lehrer sie nicht verstehen können. Sie meiden deshalb den Kontakt zu Bildungseinrichtungen. Durch die Bildungspaten soll als Kultur- und Sprachmittlern und BeraterInnen auf Augenhöhe eine Lücke geschlossen werden.

Das Verständnis von LehrerInnen für Familien aus anderen Kulturkreisen und deren individuelle Herausforderungen soll im Projektverlauf gefördert werden. Ziel ist es, dass sich die Familien nach außen zu öffnen, persönlich und sozial in der Gesellschaft partizipieren. Gleichzeitig sollen Erziehungskompetenzen gestärkt werden. Auf diese Weise werden sie motiviert und befähigt, sich stärker für die Bildung ihrer Kinder einzusetzen. Die Kinder in Wedding sollen so bessere Bildungschancen erhalten und durch informierte Eltern und eine gute Kommunikation mit den Bildungseinrichtungen eine optimale Förderung erfahren.

 

Beratungsangebot:

  • Haben Sie Fragen rund um den Schulalltag ihrer Kinder?
  • Benötigen Sie Informationen über das Schulsystem in Berlin?
  • Kennen Sie noch nicht alle Bildungsangebote im Kiez?
  • Haben Sie demnächst ein Gespräch in der Schule oder steht der Elternabend an?

Wir beraten und begleiten Sie in Ihrer Muttersprache.
Wir sprechen türkisch, arabisch, englisch, französisch und deutsch.

 

 

Seite 2 von 2

logo-grey

NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

Kontakt Adresse

  • Genter Straße 7, 13353 Berlin
  • +49 (0) 30 - 91 51 54 16
  • info@narud.org
  • NARUD e.V.
  • Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Vereinsspende

Unterstützen Sie unsere Arbeit. Die Spenden werden grundsätzlich nur für soziale Projekte genutzt.