Integrationsförderung & Familien- und Jugendhilfe (6)

 

Das Projekt

PIIP – Prävention und Intervention durch Interkulturelle Pädagogik –
versteht sich als Antwort auf die Zunahme von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Berlin.
Zu diesem Zweck haben wir ein unterstützendes Kompetenzzentrum errichtet.

http://piip-berlin.de

 

Unsere Ziele

Ausbau / Unterstützung der Antidiskriminierungsarbeit

  • Sichtbarmachung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Förderung von Zivilcourage, Toleranz und Demokratiefähigkeit in der Bevölkerung

Interkulturalität im Bereich sozialer Träger

  • Diversitätsbewusstsein als Teil der pädagogischen Identität
  • Fortbildung zu „Anti-Bias“ und „Critical Whiteness" sowie postkolonialistischen Ansätzen
  • Fachpersonal mit Migrationshintergrund

 

Migrantische Organisationen als soziale Akteurinnen/
Akteure gewinnen und ihre Angebote vernetzen

Montag, 03 April 2017 10:37

8. Interkulturelles Fußballturnier 2017

geschrieben von

Benefiz Gala-Night und 10 Jahre NARUD e.V.

Ajara Nchout, Nationalspielerin für Kamerun reiste aus Schweden an, wo sie derzeit für Sundsvalls DFF spielt, extra um an unserer Gala Night teilzunehmen. Sie überreichte den Turnier-Gewinnern Ihre Preise und gratulierte persönlich!

Die Baobab-Messe soll Denkanstöße zur Integrations- und Migrationspolitik, Partizipation, Nachhaltigkeit und Diversität geben. Drei herausragende Projekte wurden in der Gala-Night in den Kategorien: Fluchtursachenbekämpfung, Engagement in entwicklungspolitischer Bildung und Antidiskriminierungsarbeit/Förderung von Vielfalt ausgezeichnet und erhielten als Preis den Baobab-Baum 2017.

 

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

 

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8.Interkulturelles Fußballturnier

am 01. Juli 2017 auf dem NNW-Sportplatz/Kokswiese 2017 wurde mit FAIR GEHANDELTEN BÄLLEN gespielt - Und mit weiteren Fairtrade-Aktivitäten im Rahmenprogramm setzen wir ein Zeichen im Sinne des Turnier-Mottos und Zieles "Fluchtursachen bekämpfen". Insgesamt waren 38 interkulturelle Fußballteams angemeldet: 14 Junior_innen und 24 Erwachsenenteams 30 Akteur_innen präsentierten sich auf der Baobab-Messe und gestalteten das Rahmenprogramm mit.
Wir begrüßten Sie zusammen mit unseren Schirmherren Stephan von Dassel (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte) und Andreas Germershausen (Integrationsbeauftrager des Senats von Berlin), sowie den Botschafterinnen Eva Högl (MdB, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion), Sandra Obermayer (Stadträtin für Jugend und Familie) und Therese Lenen (Abgeordnete der Piratenpartei Berlin-Mitte).

 

Informationen zur Veranstaltung

Das Fußballturnier sollte die Willkommenskultur stärken und die Wertschätzung für die kulturelle Vielfalt im Stadtteil fördern. Bereits in den zurückliegenden Jahren konnten wir mit der Durchführung des Turniers einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls im Bezirk leisten und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.

Nach dem letztjährigen Schwerpunkt „Solidarität mit Flüchtlingen jetzt!“ nehmen wir dieses Jahr globale Verhältnisse und Entwicklungen, die Menschen in Not und Flucht treiben, in den Fokus. Diese sind vielfältig: politische Verfolgung, eine sozioökonomisch instabile Lage oder die Auswirkungen des Klimawandels. Die Anzahl der Menschen, die ihr Leben auf der Transitstrecke Richtung Europa verlieren, nimmt immer mehr zu. Es ist notwendig, die Lebensbedingungen in den jeweiligen Herkunftsländern zu verbessern und jene Push-Faktoren zu minimieren, welche Menschen dazu veranlassen, die Strapazen der Flucht auf sich nehmen, ihre Familien zurück zu lassen oder ihr Leben in Gefahr zu bringen. Daher lautet das diesjährige Motto: „Fluchtursachen bekämpfen!“

 

 

 

Donnerstag, 18 Februar 2016 12:29

Community Vorbilder

geschrieben von

 

„Stark durch Gemeinschaft – Afrikanische Community Vorbilder und Netzwerke“

 

Allgemeines

Die Beteiligung von gegenwärtig ca. 85.000 Menschen afrikanischer Herkunft an der Gesellschaft fällt noch zu gering aus. Es besteht ein grundlegendes Interesse und viele Potentiale sind vorhanden. Wir wollen über die verschiedenen Möglichkeiten des sozialen Mitgestaltens im Quartier informieren und damit die Integration in bereits bestehende Strukturen und Angebote erleichtert. Insbesondere Menschen, die bereits durch ihr Ehrenamt Initiativen gestalten, sind nicht ausreichend über vorhandene Teilhabemöglichkeiten informiert. Sprachliche Barrieren, Berührungsängste und ein starke Bindung ans eigene Milieu  erschwert der Afrikanischen Community die Nutzung der Angebote in den sozialen Einrichtungen in ihrem direkten Umfeld.

NARUD e.V. möchte in Kooperation mit dem im Juli 2015 ins Leben gerufene Landesnetzwerk afrikanischer Vereine e.V. i. Gr. (LAV) dem begegnen und die Gestaltungsmöglichkeiten der Afrikanischen Community auf Quartiers- und Bezirksebene verbessern helfen. Wir betrachten eine bessere Kooperation der informellen Initiativen, Multiplikatoren und Akteure sowie die Stärkung der Gestaltungs- und Teilhabemöglichkeiten der afrikanischen Community an der Gesellschaft als oberstes Leitziel. Dies soll erreicht werden durch eine verbesserte Vernetzung zwischen den Akteuren und Vereinen und durch eine Öffnung der Zugangsmöglichkeiten zu den Regeldiensten und öffentlichen Einrichtungen. Ein umfassendes Programm von Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sollen helfen die Selbstbestimmung der Akteure aus der afrikanischen Community zu erhöhen und die Orientierung im Sozialraum

Projektziele:

Leitziel:

Bessere Vernetzung der afrikanischen informellen Initiativen, MultiplikatorInnen und Akteure und Stärkung der Teilhabe der afrikanischen Community an der Mitgestaltung der Gesellschaft.

  1. Die Vernetzung zwischen den Akteuren der afrikanischen Community ist ausgebaut und gestärkt
  2. Die Selbstbestimmung der Menschen der afrikanischen Community als gesellschaftliche Akteure ist erhöht
  3. Das bürgerschaftliche Engagement, die Qualifizierung der afrikanischen Community auf Bezirks- und Quartiersebene, und Orientierung am Sozialraum ist gestärkt
  4. Zugänge zu Regeldiensten und öffentlichen Einrichtungen sind verbessert

Zielgruppen

  •  Afrikanische MigrantInnen und Menschen afrikanischer Herkunft aller Altersgruppen
  •  Eltern der afrikanischen Community als MultiplikatorInnen
  •  Multiplikatoren und Akteure informeller Initiativen und Interessengruppen
  •  Initiativen und eingetragene Vereine der afrikanischen Community
  •  MultiplikatorInnen: PädagogInnen, ErzieherInnen, MitarbeiterInnen öffentlicher  Einrichtungen/ Beratungsstellen

Projektbausteine:

Netzwerkarbeit auf Quartiers- und Bezirksebene

  1. Vernetzung mit Akteuren außerhalb der afrikanischen Community
  2. Vernetzung unter den Akteuren der afrikanischen Community

Beratung von MultiplikatorInnen, Eltern und Ehrenamtlichen der afrikanischen Community

Empowerment und Qualifizierung

  1. Veranstaltung informeller Aktivitäten in öffentlichen Einrichtungen auf Quartiers- und Bezirksebene
  2. Empowerment-Workshops für Eltern und MultiplikatorInnen der afrikanischen Community
  3. Qualifizierungsworkshops für PädagogInnen, ErzieherInnen und PflegerInnen, MultiplikatorInnen und MitarbeiterInnen öffentlicher Einrichtungen

Fühlen Sie sich angesprochen?

  • Welche Aufgaben können Eltern bei der Gestaltung des Schulalltags übernehmen?
  • Wie können wir unsere Kinder und Jugendlichen besser vor Mobbing und Rassismus schützen?
  • Suchen Sie Tipps zur Qualifizierung und dem Zugang zum Arbeitsmarkt?
  • Wie können ältere Menschen aus der afrikanischen Community in sozialen Strukturen partizipieren?
  • Möchten Sie Ihre Netzwerke innerhalb der Community vergrößern?
  • Möchten Sie Ihren Erfahrungsschatz mit der afrikanischen Community teilen?
  • Wollen Sie sich mit Ihrer Initiative weiter professionalisieren?
  • Sehen Sie in Ihrem Arbeitsumfeld einen Bedarf an interkulturellen Sensibilisierungsmaßnahmen?
  • Suchen Sie einen Erfahrungsaustausch mit der afrikanischen Community und MultiplikatorInnen im Rahmen von Gesprächsrunden oder Schulungen?
  • Möchten Sie die afrikanische Community mit Ihren Angeboten erreichen?
  • Wollen Sie gemeinsame Projekte mit afrikanischen Vereinen gestalten?

 

Wir beraten Sie gerne!

NARUD e.V.
Öffnungszeiten der Beratung:

Genterstr. 7 - 13353 Berlin - Wedding                              Mahlowerstr. 27 12046 Berlin-Neukölln (Nachbarschaftstreff)

Montag 14 - 18 Uhr                                                          Donnerstags: 14 - 18 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr
                                                                                         Weitere Termine nach Vereinbarung.

 

Das Projekt wird gefördert von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen:

Donnerstag, 17 April 2014 10:17

Integrationsförderung & Familien- und Jugendhilfe

geschrieben von

Informationsstände: NARUD e.V. stellt seine Arbeit vor.

Für die Sieger: Es gibt einiges zu gewinnen!

 

 

 

Das Turnier: Die Vorrunde läuft!

Wir haben einen Sieger: Bezirksstadtrat und stellvtr. Bezirksbürgermeister von Mitte Stephan von Dassel (B'90/ Die Grünen) kührt die Turniersieger.

Die Kinder hatten Spaß: Die Hüpfburg wurde gestürmt!

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NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

Kontakt Adresse

  • Genter Straße 7, 13353 Berlin
  • +49 (0) 30 - 91 51 54 16
  • info@narud.org
  • NARUD e.V.
  • Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Vereinsspende

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