NARUD

NARUD e.V. steht für Network for African Rural and Urban Development und ist seit 2005 tätig. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein ist in der entwicklungspolitischen Landschaft gut vernetzt, so ist NARUD e.V. Mitglied des Berliner Entwicklungspolitischem Ratschlags, ist im Vorstand vom moveGlobal und Mitlgied im Netzwerk Globales Lernen von EPIZ. Weiterhin arbeitet der Verein mit vielen unterschiedlichen Initiativen, wie Bengo, GIZ, CIM auf nationaler oder mit der „Association pour le development durable du Cameroun“ (ADDC) auf internationaler Ebene zusammen.

Donnerstag, 11 Dezember 2014 15:11

Goal Of Education Pondimoun 2015

Bildungsziel 2015 für Pondimoun

 

Hintergrund und Projektgebiet:

Das Projekt wurde in dem 12.000 Einwohner zählenden Dorf Pondimoun im kamerunischen Arrondissement Koutaba durchgeführt. Vor dem Beginn des Projektes existierte nur ein Schulgebäude mit zwei Klassenräumen für alle Schüler/innen. Die Grundschule wurde von 450 Schüler/innen besucht und war somit vollends überbelegt. Zwei Klassen unterschiedlicher Stufen mussten gemeinsam unterrichtet werden.

Es konnte also zum einen nicht jedes Kind die Schule besuchen und eine qualitative primäre Schulbildung war nicht möglich.

Leider wurde das Schulgebäude durch Unwetter zerstört, so dass die Schüler/innen vor erst in privaten Räumen in unmittelbarer Umgebung den Unterricht fortführen mussten, was eine erneute Reduzierung der Qualität bedeutete.

 

Ziele:

Die Erhöhung des Bildungsniveaus der Grundschulkinder im Projektgebiet. Es sollte langfristig erreicht werden, dass Mädchen wie Jungen eine Primärschulbildung abschließen und die Analphabetenrate abnimmt. Benachteiligte Kinder des Bororo-Stammes sollten die Möglichkeit einer Primärbildung bekommen.

Die direkten Projektziele waren:

a) Die Erhöhung der Attraktivität des Schulstandorts Pondimoun 2 als Lernort.

b) Die Schaffung von Voraussetzungen zur Erhöhung der Einschulungsquote von Mädchen und Kindern aus sehr armen und bildungsfernen Familien.

c) Die Förderung der Integration von ethnischen Minoritäten und benachteiligten Kindern im Projektgebiet.

d) Die Stärkung der vorhandenen Elterninitiativen und lokalen Vereine.

Maßnahmen des Projektes

Maßnahme 1) Der Bau von neuen Schulgebäuden

Das Projektgebiet wurde durch den Bau von zwei Schulgebäuden mit jeweils zwei Klassenräumen am Schulstandort „Ecolé Publique de Pondimoun 2“ infrastrukturell verstärkt.

Maßnahme 2)  Sensibilisierung

Im Bereich der Sensibilisierungsarbeit war das Projekt unheimlich erfolgreich, da im Radio Kampagnen und Live Debatten über das Thema Bildung mit Schulvertreter/innen, Elterninitiativen und dem Projektpartnern liefen . Darüber hinaus wurden auch verschiedene Fernsehkampagnen unterschiedlicher Länge beim kamerunischen Fernsehsender Canal 2 durchgeführt. Es kann davon ausgegangen werden, dass mindestens 5.000 Menschen im gesamten Projektgebiet erreicht wurden.

Maßnahme 3) Integration und Minderheitenschutz

Die Förderung der Integration von ethnischen Minoritäten und benachteiligten Kindern im Projektgebiet. Die Aufklärungsarbeit wurde durchgeführt und es liegt eine Vereinbarung vor, dass die Öffnung der Schule gegenüber dem Bororo-Stamm zusichert.

Maßnahme 3)  Capacity Building

Dank des großartigen Engagements unserer Partnerorganisation konnten insgesamt 60 Stunden Fortbildungen von Vertretern der Elterninitiativen, örtlichen Vereine und 

Multiplikatoren durchgeführt werden.

Ergebnisse:

Die Erweiterung der Kapazitäten der Schule durch den Bau und die Ausstattung von zwei   neuen Schulgebäuden mit jeweils zwei Klassenzimmern, der Chance für 150 Schüler/innen im kommenden Jahr eingeschult zu werden und die Inklusion der Bororos in das Schulsystem weist auf ein hohes Maß an technischer und soziokultureller Nachhaltigkeit auf.

Resümierend kann gesagt werden, dass auf Grund der lokalen Verortung des Projektes ein hoher Wirkungsgrad erreicht wurde. Im letzten Jahr der (noch) gültigen Milleniumsziele hat die Förderung der primären Schulausbildung insbesondere in afrikanischen Raum südlich der Sahara immer noch höchste Priorität. Hierbei hatte für die Partnerorganisation ADDC und NARUD e.V. die Sensibilisierung der Elternschaft bezüglich der Bildung von Mädchen einen besonderen Stellenwert.  Eine weitere positive Erfahrung, welche wir für unsere zukünftige Projektarbeit gebrauchen werden, waren dabei natürlich die Einbindung lokaler Print-, Radio-, und Fernsehmedien bei der Sensibilisierungskampagne.

Förderung:

Das Projekt wurde erneut durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei dem BMZ, BENGO, sowie dem ADDC und allen lokalen Partnern vor Ort für die finanzielle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bedanken.

 

Donnerstag, 19 Juni 2014 10:28

5. Interkulturelles Fußballturnier

Informationsstände: NARUD e.V. stellt seine Arbeit vor.

Für die Sieger: Es gibt einiges zu gewinnen!

 

 

 

Das Turnier: Die Vorrunde läuft!

Wir haben einen Sieger: Bezirksstadtrat und stellvtr. Bezirksbürgermeister von Mitte Stephan von Dassel (B'90/ Die Grünen) kührt die Turniersieger.

Die Kinder hatten Spaß: Die Hüpfburg wurde gestürmt!

Mittwoch, 05 Februar 2014 09:41

Väterprojekt

Das Väterprojekt - für alle Männer und Väter aus Moabit und Umgebung

Jeden Samstag ab 15 Uhr habt Ihr, Männer und Väter, die Möglichkeit gemeinsam mit euren Kindern interessante Sachen zu erleben– international zu kochen – andere Väter kennenzulernenTischtennis oder Fußball zu spielen – Ausflüge zu machen - die Bundesliga zu schauen und vieles mehr

Zusätzlich kann man(n) sich in einer lockeren Atmosphäre zu Fragen rund um Unterhalt, Kindererziehung und Schulden etc. mit einem kompetenten Sozialpädagogen austauschen. 

Kommt einfach vorbei, auch ohne Anmeldung in das Jugendhaus B8 Berlin-Moabit Berlichingenstraße 3-11.

Unten findet Ihr einen Anhang mit den Angeboten zum downloaden.

Kurzbeschreibung des Projekts:

Mit dem Väterprojekt in Moabit West sollen schwer erreichbare Väter jeglichen Alters, unabhängig ihrer ethnischen Herkunft und ihres Sozialstatus angesprochen werden. Sie sollen die Möglichkeit erhalten sich als Gruppe einen Gemeinschaftsraum zu schaffen, in dem sie eine eigene Definition der Vaterrolle in ihrer Vielfalt entwickeln und ihre Ressourcen und Kompetenzen sichtbar machen können. Zudem werden lösungsorientierte Beratungen durch einen Sozialpädagogen angeboten und die Teilnehmer begleitet. Auf diesem Weg gelingt es den Vätern ihre hohe Verantwortung für die Kinder und die Familie besser zu tragen. Die Vätergruppe wird geleitet durch einen Vater aus der Nachbarschaft (als Identifikationsfigur) und einen Sozialpädagogen.     

Mittwoch, 05 Februar 2014 08:57

Bildungsnetzwerk im Sprengelkiez

Auf der Gebietskonferenz für den Sprengelkiez im September 2010 wurde u.a. ein zusätzlicher Förderbedarf für neu zugezogene Kinder und Jugendliche mit Deutsch als Zweitsprache festgestellt. Das Erlernen und beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift ist jedoch von zentraler Bedeutung für die gesellschaftliche Integration, und zwar sowohl in sozialer Hinsicht als auch im Hinblick auf die Alltagsbewältigung und den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Vor diesem Hintergrund wurde die Idee geboren, im Sprengelkiez ein „Bildungsnetzwerk“ ins Leben zu rufen mit dem Ziel das Sprach- und Bildungsniveau innerhalb der Zielgruppe zu verbessern. 

„Bildungsnetzwerke“ gibt es bereits in verschiendenen Regionen in Deutschland und auch schon in einigen Berliner Kiezen. Diese Form der Kooperation zwischen verschiedenen Bildungsträgern bietet auch für den Sprengelkiez große Chancen. Als Netzwerkpartner nahmen verschiedene Bildungsträger, Grundschulen, Initiativen und Institutionen teil.

  

Welche Ergebnisse haben wir mit dem Projekt erreicht?

-          Etablierung eines Bildungsnetzwerks im Sprengelkiez

-          Anbahnung der Zusammenarbeit zwischen den Institutionen im Kiez (v.a. Schulen, Kindertagesstätten, etc.)

-          Vorlage einer fundierten Bedarfsanalyse

-          Entwicklung ergänzender Bildungsangebote für die Zielgruppe

-          Niedrigschwellige Beratung und Vermittlung von Ratsuchenden an entsprechenden Angeboten

 

Unsere Vorgehensweise:

-          Erfassung und Bündelung aller vorhandenen Angebote im Gebiet

-          Beratung und Vermittlung von Familien in entsprechende Bildungseinrichtungen

-          Erstellung einer interaktiven Datenbank mit Bildungsangeboten im Sprengelkiez und Umgebung

 

Flyer...

Donnerstag, 30 Januar 2014 14:02

Bildungspaten

Im Rahmen der im Kiez erfolgten Bestandsaufnahme wurde deutlich, dass nur wenige Eltern die vorhandenen Bildungseinrichtungen für sich und ihre Kinder nutzten. Sie sind selten in der Lage bzw. bereit sich aktiv einzubringen. Sie verhalten sich u.a. distanziert, da sie eigene Schulerfahrungen nicht verarbeitet oder ihren Bildungsweg nicht in Deutschland beschritten haben und deshalb verunsichert sind. Das Einholen von Informationen und der erfolgreiche Kontakt zur Schule des eigenen Kindes sowie die Teilnahme an Angeboten für Eltern und die Mitgestaltung ihrerseits werden durch die vorhandene Sprachbarriere in der Regel verhindert. Migrant/innen die im Lehrberuf tätig sind, gibt es kaum. Meist befürchten die Eltern nicht verstanden zu werden bzw. dass die Lehrer sie nicht verstehen können. Sie meiden deshalb den Kontakt zu Bildungseinrichtungen. Durch die Bildungspaten soll als Kultur- und Sprachmittlern und BeraterInnen auf Augenhöhe eine Lücke geschlossen werden.

Das Verständnis von LehrerInnen für Familien aus anderen Kulturkreisen und deren individuelle Herausforderungen soll im Projektverlauf gefördert werden. Ziel ist es, dass sich die Familien nach außen zu öffnen, persönlich und sozial in der Gesellschaft partizipieren. Gleichzeitig sollen Erziehungskompetenzen gestärkt werden. Auf diese Weise werden sie motiviert und befähigt, sich stärker für die Bildung ihrer Kinder einzusetzen. Die Kinder in Wedding sollen so bessere Bildungschancen erhalten und durch informierte Eltern und eine gute Kommunikation mit den Bildungseinrichtungen eine optimale Förderung erfahren.

 

Beratungsangebot:

  • Haben Sie Fragen rund um den Schulalltag ihrer Kinder?
  • Benötigen Sie Informationen über das Schulsystem in Berlin?
  • Kennen Sie noch nicht alle Bildungsangebote im Kiez?
  • Haben Sie demnächst ein Gespräch in der Schule oder steht der Elternabend an?

Wir beraten und begleiten Sie in Ihrer Muttersprache.
Wir sprechen türkisch, arabisch, englisch, französisch und deutsch.

 

 

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NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

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