NARUD

NARUD e.V. steht für Network for African Rural and Urban Development und ist seit 2005 tätig. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein ist in der entwicklungspolitischen Landschaft gut vernetzt, so ist NARUD e.V. Mitglied des Berliner Entwicklungspolitischem Ratschlags, ist im Vorstand vom moveGlobal und Mitlgied im Netzwerk Globales Lernen von EPIZ. Weiterhin arbeitet der Verein mit vielen unterschiedlichen Initiativen, wie Bengo, GIZ, CIM auf nationaler oder mit der „Association pour le development durable du Cameroun“ (ADDC) auf internationaler Ebene zusammen.

Dienstag, 13 Februar 2018 15:12

PIIP-Fachtag 2018

PIIP-Fachtag 2018

Besonderheiten der Diskriminierung gegenüber Menschen afrikanischer Abstammung
anlässlich der aktuellen UN-Weltdekade

21.3.2018 | 9:30-14:30 Uhr

 

slide-PIIP_Fachtag_2018

 

Ein im Rahmen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft erstellter Bericht zeigt, dass Schwarze Menschen in Deutschland in Arbeit, Bildung, Wohnen und Alltag massiv diskriminiert werden. Ziel der Tagung ist es, in einem fachlichen Austausch höhere Sensibilisierung zu erreichen und neue Strategien zu entwickeln, um diese Diskriminierung langfristig abzubauen. DIE INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS finden vom 10. - 25. März 2018 in Berlin-Wedding/Moabit statt.

Raum: Saal des Olof-Palme-Zentrums (OPZ)
Demminer Straße 28, 13355 Berlin
Veranstalter: PIIP-Projekt bei NARUD e.V.

 

 

 

 

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Wir schaffen das! – Stark durch Gemeinschaft

Einladung zum nächsten Enpowerment Treffen über Rassismus und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

Als wir nach Deutschland kamen, hatten wir viele Träume und Erwartungen. Aber unsere gegenwärtige Situation scheint nicht nur für uns, sondern auch für die Zukunft unserer Kinder eine Herausforderung zu sein. Aufgrund dieser Schwierigkeiten beobachten wir, wie unsere Träume langsam erschüttert werden. Wir sind in unserem täglichen Leben mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert, zum Beispiel bei der Suche nach einer Arbeit oder während des Besuchs von Jobcentern. Wir müssen dringend diese Probleme und viele andere angehen, damit zukünftige Generationen ein ähnliches Schicksal nicht erleiden. In diesem Workshop werden wir über unsere verschiedenen Erfahrungen diskutieren, wie wir bis jetzt rassistischen Angriffen begegnet sind und unseren Umgang damit, Strategien zur Überwindung von Rassismus und Diskriminierung entdecken, Nutzung dieser Strategien um einander zu stärken und uns durch verschiedene Möglichkeiten  Diskriminierung bei der Jobsuche zu überwinden.
Kommen Sie einfach mit Ihren Fragen, Ideen und Sorgen und gemeinsam werden wir das Thema Rassismus und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt angehen.

Am 07.04.2018 um 14 Uhr im SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin,

Eintritt frei!

Es wird Essen, Getränke und Musik geben!

Dr. Priscilla M. Manjoh, Sprecherin für Intersektionalität.
Renée Eloundou, Moderatorin Der Raum ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich. Für weitere Fragen wendet euch gerne an uns  

 

„We Can Do It!“

When we came to Germany we had many dreams, inspirations and expectations. But our present situation seem challenging not only for us but also for the future of our children. Due to the many challenges, we watch our dreams being slowly shattered.
We are faced with racism and discrimination in our everyday lives e.g. while looking for jobs, at our jobsites and more often we are not well-treated at the job centers. We need to address these issues and many others now so that they would not affect future generations.
 In this workshop we are going to discuss about our various experiences on how we have encountered racism, discover strategies with which one can overcome racism and discrimination, use these strategies to strengthen one another and share ideas about how to overcome any discrimination one might encounter while seeking for a job. Come with your questions, ideas and worries and together we will address the issue of racism and discrimination in the labour market.
The workshop is open for all, both men and women,a babysitter is available if needed.

We invite you to come and share with us on the 7th of April 2018. Time: 2pm

Place: SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin

Entrance: Free!

There will be food, drinks and music! Dr. Priscillia M. Manjoh, Speaker for Intersectionality
Renée Eloundou, Moderator The place is accessible for wheelchairs. Please contact us for further information.  

 

Nous pouvons y arriver!
 
Lorsque nous sommes arrivés en Allemagne, nous avions beaucoup de rêves, d'inspirations et d'attentes. Mais notre situation actuelle semble difficile non seulement pour nous mais aussi pour l'avenir de nos enfants. En raison des nombreux défis, nous regardons nos rêves lentement se brisés. Nous sommes confrontés au racisme et à la discrimination dans notre vie quotidienne, par ex. pendant la recherche d un emploi, dans le cadre du travail et très souvent durant les visites des centres d'emploi.
Il s' avère par conséquent plus que nécéssaire pour nous d' adresser ces problèmes et bien d'autres maintenant afin que les générations futures en soient épargnées. Dans le cadre de cet atelier, nous allons partager nos différentes expériences sur la façon dont nous avons abordé les actes à charactére raciste, découvrir des stratégies permettant de surmonter le racisme et la discrimination, utiliser ces stratégies pour s' entreaider et partager des idées pour surmonter la discrimination pendant la recherche d'un emploi. Venez avec vos questions, vos idées et vos inquiétudes et ensemble, nous aborderons la question du racisme et de la discrimination sur le marché du travail.
Comment pouvons-nous employer notre savoir et notre puissance pour contribuer à cette société ? Comment pouvons-nous les utiliser pour nous renforcer mutuellement?
Nous vous invitons à partager un après-midi avec nous, avec des boissons, de la nourriture délicieuse et de la bonne musique.

Rejoignez-nous le 4 Avril 2018 à 14hrs à SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin.
L’entrée est gratuite.

Dr. Priscillia M. Manjoh, conférenciere sur l' intersectionnalité.
Renée Eloundou, Modératrice.
 
L’endroit est accessible aux chaises roulantes. Contactez-nous pour plus d’information.
 

 


 

Wir schaffen das! – Stark durch Gemeinschaft

Thema: Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Wann: 11.11.2017 um 14 Uhr im SprengelHaus. Sprengelstraße 15, 13353 Berlin

Mit Expert_innen von der neuen Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
„Fair Mieten –Fair Wohnen“ vom Türkischen Bund in Berlin und Brandenburg und UrbanPlus.

Themen:

  • Wie kann ich trotz Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt eine Wohnung finden?
  • Was kann ich im Fall von Diskriminierung machen?
  • Wie arbeitet die Antidiskriminierungsstelle?

Wir betrachten diese Themen aus unserer Erfahrung als Migrant_innen aus überwiegend afrikanischen Ländern und möchten uns mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen gegenseitig helfen und stärken.
Im Anschluss können wir alle zusammen essen. Jeden Monat kocht eine Person für uns ein Gericht aus ihrem Herkunfts- oder Bezugsland.

Sprache: Wir sprechen Deutsch, Französisch, Englisch, Portugiesisch…
Barrierefreiheit: Es gibt eine Toilette für Rollstuhlfahrer_innen, es ist am Eingang eine Stufe zu überwinden, für die es eine mobile Rampe gibt. Wir helfen dabei gerne. Für weitere Fragen wendet euch gerne an uns.

Anfahrt:
Am U-Bahnhof Leopoldplatz sowie am S- und U-Bahnhof Wedding gibt es Fahrstühle.

 

 

Thema Schule: Einschulung, Übergang zur höheren Schule,

Tipps und Erfahrungsaustausch

Wann: 02.09.2017 um 14 Uhr Wo: SprengelHaus

Wir möchten uns darüber austauschen, welche Erfahrungen wir in der Schule machen, z.B. bei der Einschulung oder im Übergang zur höheren Schule und welche Rolle wir als Eltern im Schulleben einnehmen können. Als Expertin wird uns Frau Solange Menibou-Renner beratend zur Seite stehen.

 

  • Tipps von erfahrenen Eltern und Elternsprecher_innen
  • Informationen über das deutsche Schulsystem
  • Austausch und Unterstützung bei Fragen oder Diskriminierung

 

Wir betrachten diese Themen aus unserer Erfahrung als Migrant_innen aus überwiegend afrikanischen Ländern und möchten uns mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen gegenseitig helfen und stärken. Im Anschluss können wir alle zusammen essen. Jeden Monat kocht eine Person für uns ein Gericht aus ihrem Herkunfts- oder Bezugsland.

Wir treffen uns im SprengelHaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin

Sprache: Wir sprechen Deutsch, Französisch, Englisch, Portugiesisch… je nachdem, was gebraucht wird.

Grundsätzlich kann jede Person in einer ihrer Sprachen sprechen, und wir übersetzen dann.

Barrierefreiheit: Es gibt eine Toilette für Rollstuhlfahrer_innen, es ist am Eingang eine Stufe zu überwinden, für die es eine mobile Rampe gibt. Wir helfen dabei gerne. Für weitere Fragen wendet euch gerne an uns. Am U-Bahnhof Leopoldplatz sowie am S- und U-Bahnhof Wedding gibt es Fahrstühle.

Mit Förderung durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Dienstag, 15 August 2017 10:47

Team

Team
___________________________________________________________________________________________________________________________________

Aziz Lamere, Geschäftsführung, Dipl. Ing. Stadt- und Regionalplanung

Schwerpunkte:

  • Projektkonzeption, -entwicklung und -management
  • Entwicklungspolitische Bildung
  • Integrations- und Partizipationsarbeit
  • Entwicklungszusamenarbeit
  • Fachberatung für Migratische Organisationen
  • Capacity-building

Daniel Zimmermann, Dipl.-Pädagoge, Projektleiter

Schwerpunkte:

  • Sozialpädagogik
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Veranstaltungsplanung

Marieke Schippert, M.A. (Philosophie, Psychologie, Kulturwissenschaft), zertifizierte Diversity- und Anti-Bias-Trainerin

Schwerpunkte:

  • Empowerment
  • Durchführung von Workshops
  • Referentin für Globales Lernen in regulären und Willkommensklassen (Grund- und Oberstufe)

Renée Eloundou

Schwerpunkte:

  • Referentin für Globales Lernen
  • Koordination vom Landesnetzwerk Afrikanischer Studenten e.V. (LAV e.V.)
  • Studentin an der BTU Cottbus Senftenberg ( Bsc. Kultur und Technik)

Ellen Windmüller, Dipl. Kommunikationsdesignerin, freie Mitarbeiterin

Schwerpunkte:

  • Printmedien
  • Internetgestaltung
  • Photographie
  • Öffentlichkeitsarbeit

Matthias Oberg (Studium der Politik-, Musikwissenschaften, Philosophie)

Schwerpunkte:

  • Betreuung der Registerstelle
  • Projektbegleitung
  • Öffentlichkeitsarbeit

Dimitrios Nakas

Schwerpunkte:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • diverse Bürotätigkeiten

Aisha Mouwouo, studentische Mitarbeiterin (Medieninformatik)

Schwerpunkte:

  • Register-Stelle (Dokumentation von gemeldeten oder beobachteten Fällen rassistischer Diskriminierung, Beleidigung oder physischer Angriffe)

 

Das Projekt

PIIP – Prävention und Intervention durch Interkulturelle Pädagogik –
versteht sich als Antwort auf die Zunahme von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Berlin.
Zu diesem Zweck haben wir ein unterstützendes Kompetenzzentrum errichtet.

http://piip-berlin.de

 

Unsere Ziele

Ausbau / Unterstützung der Antidiskriminierungsarbeit

  • Sichtbarmachung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Förderung von Zivilcourage, Toleranz und Demokratiefähigkeit in der Bevölkerung

Interkulturalität im Bereich sozialer Träger

  • Diversitätsbewusstsein als Teil der pädagogischen Identität
  • Fortbildung zu „Anti-Bias“ und „Critical Whiteness" sowie postkolonialistischen Ansätzen
  • Fachpersonal mit Migrationshintergrund

 

Migrantische Organisationen als soziale Akteurinnen/
Akteure gewinnen und ihre Angebote vernetzen

Samstag, 01 April 2017 09:28

Was ist das Register-Mitte

Was sind die Berliner Register?

Register sind Dokumentationen von rassistischen, islamfeindlichen, antisemitischen, LGBTIQ*-feindlichen, antiziganistischen und anderen Vorfällen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, sowie von Aktivitäten rechter und rechtsextremer Gruppierungen, die sich im gesamten Berliner Stadtgebiet ereignen. Diese Vorfälle können von Bürger_innen und verschiedensten Akteuren (Schule, Fachämter, Beratungsstellen, Vereine etc.) bei den verschiedenen Anlaufstellen in den Bezirken gemeldet werden. Dann werden sie an die Koordinierungsstelle aller Register des Landes Berlin weitergeleitet, wo sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht werden. Die Dokumentation der Vorfälle wird veröffentlicht und kann auf der Internetseite der Berliner Register in der Chronik unter https://berliner-register.de/chronik-berlinweit eingesehen werden. Jährlich werden alle Vorfälle in Berlin ausgewertet. D.h. es entsteht eine Statistik an welchen Orten bestimmte Formen der Diskriminierung besonders häufig sind oder wo die rechte Szene ihre Aktionsschwerpunkte hat. Diese Ergebnisse des Registers vermitteln den unterschiedlichen demokratischen Akteuren im Bezirk ein detailliertes und aktuelles Bild, auf das sie mit Maßnahmen reagieren können.
Ziel der Dokumentation ist es, gesellschaftliche Tendenzen sichtbar zu machen und ihre Entwicklung zu analysieren. Mit diesen Erkenntnissen informieren wir Politik, Wissenschaft und die breite Öffentlichkeit.

Ziel des Registers ist es aber nicht nur die Dokumentation und Analyse von rechtsextremen Vorfällen, sondern auch das Sichtbarmachen von Diskriminierung im Alltag auf lokaler Ebene. Durch die Veröffentlichung der Vorfälle und die aktive Beteiligung der Bürger_innen am Register wächst das Interesse für die Problematik der Diskriminierung, insbesondere in der eigenen Nachbarschaft. Das Gefühl selbst auch betroffenen sein zu können oder die Betroffenen zu kennen, führt zu mehr Solidarität gegenüber jenen Menschen, die Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren.

Website: https://berliner-register.de/

 

Das Register-Mitte

Seit August 2014 wird die Registerstelle Mitte von NARUD e.V. als Träger geleitet. NARUD e.V. ist eine afrikanisch-migrantische Organisation, die sich insbesondere für Integrationsförderung, politische Bildungsarbeit und Entwicklungszusammenarbeit einsetzt. Es ist folgerichtig ein Anliegen von NARUD e.V., dazu beizutragen, alle Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung sichtbar zu machen und zu überwinden. Durch die Dokumentation und Analyse der Vorfälle wollen wir die täglich stattfindende Alltagsdiskriminierung besser sichtbar machen. Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken berücksichtigen die Register nicht nur strafrechtlich relevante Vorfälle, wie Angriffe, Beleidigungen, Bedrohung und Sachbeschädigung, sondern auch alltägliche Handlungen, diskriminierende Äußerungen und z.B. Graffiti und Aufkleber von rechten Gruppen oder Organisationen.
Finanziell gefördert wird das Register Berlin-Mitte durch die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, das Bezirksamt Berlin-Mitte, das Jobcenter Berlin-Mitte und durch das Programm „Demokratie Leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 

  Damit die Registerarbeit funktionieren kann, müssen wir über die stattfindenden Diskriminierungsvorfälle Bescheid wissen.

Das geht nur, wenn alle mithelfen!

  Falls Sie Diskriminierung erfahren oder beobachtet haben, melden Sie sich bei uns oder unseren Anlaufstellen!

Die Registerstelle Mitte befindet sich in unserem Büro bei NARUD e.V. 

Öffnungszeiten: Dienstag von 10-17 Uhr

Brüsseler Str. 36, 13353 Berlin

Tel.: 030 40757551, Handy: 0157 76318728, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Helfen Sie mit, das Register bekannter zu machen! Meldebögen und Informationsmaterialien zur Auslage an Ihrem Standort

können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden oder werden Sie selbst Anlaufstelle!

 

 

Montag, 03 April 2017 10:37

9. Interkulturelles Fußballturnier 2018

9. Interkulturelles Fußballturnier

9. Interkulturelles Fußballturnier

Das 9. Interkulturelle Fußballturnier versteht sich als ein generationsübergreifendes Familien- und Nachbarschaftsfest und möchte die Förderung der interkulturellen Verständigung im Bezirk mit bildungspolitischer Aufklärungsarbeit verknüpfen. Es möchte insbesondere auch Geflüchtete und migrantische Vereine einbeziehen. Durch das Begleitprogramm bietet es zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche. Zudem sind Besucher dazu eingeladen, sich in einer Ausstellung über die globalen Zusammenhänge von Migration und Flucht zu informieren. Weiterhin stellen im Rahmen der Baobab-Messe Vereine und Initiativen Inhalte ihrer Projekte mit Informationsständen vor.

9. Interkulturelles Fußballturnier

Das Turnier steht unter der Schirmherrenschaft des Bezirksbürger-
meisters, Stephan von Dassel, und des Staatssekretärs für Integration,
Daniel Tietze.

 

 

Außerdem sind wir dankbar für die Unterstützung durch zwölf Botschafter_innen aus der Bundes- und Landespolitik:

  • Dr. Eva Högl, MdB SPD, Wahlkreis Mitte
  • Evrim Sommer, MdB LINKE
  • Pascal Meiser, MdB LINKE
  • Dr. Maja Lasić, MdA SPD
  • Dr. Susanna Kahlefeld, MdA GRÜNE, Ausschusssprecherin Engagement & Partizipation
  • Hakan Taş, MdA LINKE, Ausschussvors. Integration, Arbeit, Soziales
  • Katina Schubert, MdA LINKE, Sprecherin Integration, Arbeit, Soziales
  • Bettina Jarasch, MdA GRÜNE, Sprecherin Integration
  • Bruni Wildenhein-Lauterbach, MdA SPD, WK Mitte 5 (Wedding)
  • Dr. Nicola Böcker-Giannini, MdA SPD, integrationspolitische Sprecherin
  • Özcan Mutlu, Ex-MdB GRÜNE, Innen-/Bildungs-/Sportpolitiker Wahlkreis Mitte
  • June Tomiak, MdA GRÜNE, Sprecherin für Jugend & Strategien gegen Rechts

Sie alle sind bereit, sich mit uns für die Ziele des Turniers einzusetzen, mehrere nehmen persönlich teil und tragen teilweise auch zu den Preisverleihungen bei.

Wir haben auch bereits ein thematisches Statement erhalten,
von June Tomiak
:

NARUD e.V. setzt mit dem Turnier ein Zeichen: Berlin steht auf gegen Rassismus und Diskriminierung, denn Berlin steht ein für die Achtung eines jeden Mitmenschen. Das ist mir auch als Abgeordnete und Sprecherin der Grünen Fraktion für Strategien gegen Rechtsextremismus wichtig.
Zum guten Spiel gehört es heutzutage, fair zu kicken. Die wahren Fußballfans wollen ein Spiel sehen, in dem jeder seine Chancen nutzt, aber auch der Gegner respektiert wird. So sehr jeder wünscht, dass die eigene Mannschaft gewinnt, so stark ist doch auch die Überzeugung verankert, dass der Sieg dem Besten gehört. Fairplay ist von daher zum geflügelten Wort geworden, zur Bezeichnung einer Haltung, die wir uns auch in allen anderen zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen wünschen. Aber der Wunsch reicht nicht:
Wir alle sind aufgerufen, für die Achtung der Menschenrechte einzutreten. Und für eine Gesellschaft, für ein Berlin, in dem jeder und jede Einzelne, in dem alle, ganz gleich, wie sie aussehen, wo sie herkommen oder was sie glauben, gut, sicher und frei leben können. Wir verstehen uns als weltoffene, tolerante Stadt und das bekräftigen wir mit diesem Turnier im Wedding, der wie kaum ein anderer Bezirk für ein funktionierendes multikulturelles Miteinander steht.

 

Unser langjähriger Schirmherr, Stephan von Dassel, der Bezirksbürgermeister von Mitte unterstützt uns auch in diesem Jahr mit folgender Erklärung:

„Fußball kennt keine kulturellen oder sprachlichen Barrieren. Fußball macht nur Spaß, wenn fair und respektvoll miteinander umgegangen wird. Den Organisatoren von NARUD e.V. gelingt es nicht nur mit dem bereits neunten Interkulturellen Fußballturnier, sondern auch in der täglichen Arbeit, einen Beitrag für die interkulturelle Verständigung im Bezirk und die entwicklungspolitische Bildung zu leisten. Auch mir ist es ein Anliegen, globale Fluchtursachen auf lokaler Ebene zu diskutieren und nachhaltig zu bekämpfen. Besonders freue ich mich, dass dieses Turnier zwar noch in der Lüderitzstraße stattfindet, es aber durch BVV und Bezirksamt beschlossen ist, sie in Cornelius Frederiksstraße umzubenennen und damit ein klares Zeichen der kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus zu setzen.“

 

Statement von Pascal Meiser (MdB DIE LINKE):

 

„Ich freue mich sehr, Botschafter für das 9. Interkulturelle Fußballturnier des NARUD e.V. sein zu dürfen. Als leidenschaftlicher Fußballer weiß ich selbst aus eigenem Erleben, welche wichtigen Werte der gemeinsame sportliche Wettkampf vermitteln kann: Verständnis für die Stärken und Schwächen unserer Mitspieler und Mitspielerinnen, die Erfahrung, im Team mehr erreichen zu können als alleine für sich, und den fairen und respektvollen Umgang mit unseren sportlichen Kontrahenten.
Als Bundestagsabgeordneter für DIE LINKE habe ich darüber hinaus großen Respekt für die entwicklungspolitische Arbeit und das soziale Engagement von NARUD. Es ist großartig, dass es Vereine wie NARUD gibt, die nicht nachlassen, unser Land und unsere Welt zu einem gerechteren Ort zu machen. Bei dieser wichtigen politischen Arbeit kann sich NARUD auch in Zukunft auf die Unterstützung meiner Partei DIE LINKE verlassen.
Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und freue mich auf ein spannendes und faires Turnier.“

 

 

 

Pressemitteilung: 9. Interkulturelles Fußballturnier 2018

Flyer: 9. Interkulturelles Fußballturnier 2018

Plakat: 9. Interkulturelles Fußballturnier 2018

Die Turniere der letzten Jahre fanden sehr erfolgreich unter wachsender Beteiligung statt. Auf Basis der in den Vorjahren gemachten Erfahrungen planen wir die Teilnahme von 34 Teams (jeweils 6 Feldspieler und ein Torwart). Erwachsenen- sowie Juniorenteams können antreten und um jeweils unterschiedliche Pokale spielen. Vergeben wird ebenfalls ein Pokal für den Torschützenkönig oder die Torschützenkönigin sowie ein FairPlay Pokal.

Das 9. Interkulturelle Fußballturnier wird bislang gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Träger des Projekts ist NARUD e.V.. Wir sind eine migrantische NRO mit einem multikulturell aufgestellten Team, das sich seit über 10 Jahren für Integrationsförderung, entwicklungspolitische Bildung in Berlin und für Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt Afrika einsetzt.

 

Download: Anmeldung zum Turnier

Download: Anmeldung zur BAOBAB Messe

 

 

Benefiz Gala-Night und 10 Jahre NARUD e.V.

Ajara Nchout, Nationalspielerin für Kamerun reiste aus Schweden an, wo sie derzeit für Sundsvalls DFF spielt, extra um an unserer Gala Night teilzunehmen. Sie überreichte den Turnier-Gewinnern Ihre Preise und gratulierte persönlich!

Die Baobab-Messe soll Denkanstöße zur Integrations- und Migrationspolitik, Partizipation, Nachhaltigkeit und Diversität geben. Drei herausragende Projekte wurden in der Gala-Night in den Kategorien: Fluchtursachenbekämpfung, Engagement in entwicklungspolitischer Bildung und Antidiskriminierungsarbeit/Förderung von Vielfalt ausgezeichnet und erhielten als Preis den Baobab-Baum 2017.

 

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

 

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8.Interkulturelles Fußballturnier

am 01. Juli 2017 auf dem NNW-Sportplatz/Kokswiese 2017 wurde mit FAIR GEHANDELTEN BÄLLEN gespielt - Und mit weiteren Fairtrade-Aktivitäten im Rahmenprogramm setzen wir ein Zeichen im Sinne des Turnier-Mottos und Zieles "Fluchtursachen bekämpfen". Insgesamt waren 38 interkulturelle Fußballteams angemeldet: 14 Junior_innen und 24 Erwachsenenteams 30 Akteur_innen präsentierten sich auf der Baobab-Messe und gestalteten das Rahmenprogramm mit.
Wir begrüßten Sie zusammen mit unseren Schirmherren Stephan von Dassel (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte) und Andreas Germershausen (Integrationsbeauftrager des Senats von Berlin), sowie den Botschafterinnen Eva Högl (MdB, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion), Sandra Obermayer (Stadträtin für Jugend und Familie) und Therese Lenen (Abgeordnete der Piratenpartei Berlin-Mitte).

 

Informationen zur Veranstaltung

Das Fußballturnier sollte die Willkommenskultur stärken und die Wertschätzung für die kulturelle Vielfalt im Stadtteil fördern. Bereits in den zurückliegenden Jahren konnten wir mit der Durchführung des Turniers einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls im Bezirk leisten und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.

Nach dem letztjährigen Schwerpunkt „Solidarität mit Flüchtlingen jetzt!“ nehmen wir dieses Jahr globale Verhältnisse und Entwicklungen, die Menschen in Not und Flucht treiben, in den Fokus. Diese sind vielfältig: politische Verfolgung, eine sozioökonomisch instabile Lage oder die Auswirkungen des Klimawandels. Die Anzahl der Menschen, die ihr Leben auf der Transitstrecke Richtung Europa verlieren, nimmt immer mehr zu. Es ist notwendig, die Lebensbedingungen in den jeweiligen Herkunftsländern zu verbessern und jene Push-Faktoren zu minimieren, welche Menschen dazu veranlassen, die Strapazen der Flucht auf sich nehmen, ihre Familien zurück zu lassen oder ihr Leben in Gefahr zu bringen. Daher lautet das diesjährige Motto: „Fluchtursachen bekämpfen!“

Sonntag, 09 September 2018 00:00

Fachtag 2018

NARUD e.V. lädt Sie herzlich ein:

FACHTAG 2018 zu Flucht und Migration

Gemeinsam gegen Fluchtursachen und Diskriminierung

10. November 2018, 10-16.30 Uhr Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (1. Stock)

Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +49 (0) 30 40757551

PROGRAMM

INPUT-THEMEN AM VORMITTAG:

1. Situation von Frauen im Fluchtkontext (Madeleine Mawamba, Women in Exile e.V.)
2. EU-Abschottungspolitik (Frank Dörner, Sea-Watch e.V.)
3. Subsahara-Afrika in der Konfrontation mit Gewaltkonflikten, Wirtschaftskrise und Fluchtproblematik –
    Rolle der EU und AU in den gegenwärtigen Krisenverhältnissen (Dr. Salua Nour, FU Berlin)
4. Aktive Rolle der afrikanischen Diaspora in Entwicklungsarbeit / Fluchtursachenbekämpfung (Idriss T. Nsangou, AMK e.V.)
5. Verstetigung der Willkommenskultur mit Blick auf Fluchtursachen (Narcisse Djakam, Autor und Gründer von iNTEGRiTUDE e.V.)

 

PUBLIKUMS- UND PODIUMS-DISKUSSION • MITTAGSPAUSE MIT AFRIKANISCHEM BUFFET

 

DISKUSSIONSPANELS (PARALLEL, ZUR AUSWAHL):

1) Frauen im Fluchtkontext: Genderbezogene Diskriminierung in Herkunftsländern, auf der Flucht und in Deutschland; Stärkung Betroffener zur Erreichung des Entwicklungsziels Gleichberechtigung (mit: Madeleine Mawamba, Women in Exile e.V.)

2) Rollen der EU und AU: Von Abschottungspolitik und Neokolonialismus zu gerechter Ressourcenverteilung und Partnerschaft auf Augenhöhe (mit: Ingar Solty, Rosa Luxemburg Stiftung | Dr. Salua Nour, FU Berlin)

3) Zivilgesellschaftliches Engagement: Verstetigung der Willkommenskultur, Erweiterung des Betätigungsfeldes in die Fluchtursachenbekämpfung, Rolle migrantischer Organisationen als Partner und Akteur_innen der gesellschaftlichen Entwicklung (mit: Kirsten Müller-von der Heyden, Seebücke-Bewegung | Narcisse Djakam, iNTEGRiTUDE e.V. | Julia Große, Koordinatorin kommunale Entwicklungspolitik im Bezirksamt Mitte | Sabine Speiser, Willkommen im Westend)

ABSCHLUSSDISKUSSION

(Kleine Änderungen vorbehalten, ggf. aktualisiertes Programm HIER ABRUFBAR)

Weitere Organisationen, die Diskutant_innen für Panels anmelden, können auf Wunsch im Programm aufgeführt werden.

Wir freuen uns auf Sie!

Mit besten Grüßen, das NARUD e.V. - Team

 
 


 

FACHTAG 2017 zu Flucht(ursachen) und Migration

Die Diaspora auf der Suche nach Wegen der politischen Einflussnahme

Thema 1:

Potenzial der Zusammenarbeit von Migrant_innen, Willkommensinitiativen und Geflüchteten und öffentlicher Verwaltung zur Förderung von Integration und Reduktion von Fluchtursachen
1. Wo liegen mögliche Synergien von Diaspora, Geflüchteten- und Willkommensinitiativen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Berlin und weltweit? Wo liegen Potenziale Brach? Wie gelingt eine konstruktive Vernetzung?
2. Was bedarf es, damit alle drei Gruppierungen im Sinne der gemeinsamen Ziele mehr politisches Gewicht erhalten?
3. Wie können kommunale Akteure unter Einbindung von Geflüchteten und Migrant_innen in ihrer Arbeit globale Zusammenhänge berücksichtigen und wirkungsvoll umsetzen?
Welche politischen und zivilgesellschaftlichen Handlungsoptionen zur Begegnung von Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments und zur Stärkung einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft sind denkbar?

Thema 2:

Das koloniale Erbe und Fluchtursachen am Beispiel der Währung CFA
1. Wie sichern sich europäische Staaten und Akteure der Wirtschaft Macht über den globalen Süden?
2. In welchem Zusammenhang stehen die Internationalen Beziehungen mit den eigenen Vorannahmen und Vorbehalten über das was Afrika, oder „die Afrikaner” (im Gegensatz zu „den Europäern”) ausmacht?
3. Wie können neokoloniale Vorbedingungen der Entwicklungszusammenarbeit, etwa Paternalismus, überwunden werden, für wirkliche Verhältnisse “auf Augenhöhe”?
4. Wie kann der Einfluss migrantisch-diasporischer Organisationen in der Entwicklungspolitik gestärkt werden?
5. Was kann eine verstärkte Zusammenarbeit unter Ihnen auf europäische Ebene bewirken?

Thema 3:

Der aktuelle „Marshallplan ‘mit’ Afrika” im Blickwinkel von Flucht und Migration
1. Fördert er eine kontinuierliche Verwirklichung der SDGs oder ist er mehr ein Mittel der Einflussnahme neben anderen Akteuren in Afrika wie z.B. China?
2. Wo wurden afrikanische Akteure (Diaspora & in Afrika) einbezogen und wie sind die Perspektiven für deren Mitgestaltung in der der näheren Zukunft?
3. Welche grundlegenden Fluchtursachen verspricht der Marshallplan zu beheben?

 

Hintergründe zum NARUD Fachtag 2017

Auch nach Jahren mit den Themen Flucht und Migration in der öffentlichen Debatte sitzen viele Fehlkonzeptionen fest. Etwa wird verkannt, dass die allermeisten Fluchtbewegungen den europäischen Außengrenzen nicht einmal nahe kommen. Die Zahlen der Geflüchteten und Binnenvertriebenen stieg in den letzten Jahren steil an, dennoch ist Europa nicht das primäre Ziel dieser Menschen, noch übernimmt es die Hauptlast oder nimmt gar die meisten von ihnen auf. Nur ist dies verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit und Medien in Europa und Deutschland gerückt worden. Auch das Verständnis von Fluchtursachen und von Regionen, aus denen Flucht geschieht, ist Verzerrungen unterworfen: Sie werden reduziert auf einzelne, vorübergehende Konfliktsituationen und -gebiete; kurzfristige Lösungen scheinen möglich. Aus dem Diskurs ausgeblendet werden die globalen Ausbeutungsstrukturen, das Auftreten transnationaler Konzerne, die Klima-, Agrar- oder Rohstoffpolitik sowie Waffenexporte der Industrieländer, die unweigerlich zum Wegfall von Lebensgrundlagen für große Bevölkerungsteile führen.

Deutschland und Europa müssen sich ihrer historischen, politischen sowie ökonomischen (Mit-) Verantwortung stellen und Flucht und Migration als eine globale Aufgabe sehen, die nicht erst an den EU-Außengrenzen Handeln erfordert. Außerdem geschieht die Bewertung der Situation und Zukunft Afrikas noch zu sehr aus einer einseitigen Perspektive, anhand derer paradigmatisch nur europäische Errungenschaften als maßgeblich anerkannt werden. Allein eine Umbenennung von “Entwicklungshilfe” zu einer “Zusammenarbeit” ändert daran wenig.
Für die differenzierte Ein- und Wertschätzung von politischen und ökonomischen Strategien, die Orientierung zwischen den stilisierten Bildern sogenannter “verschiedener Kulturen”, sowie die Abstraktion von linearen – und aus der Nachhaltigkeitsperspektive einfach verfehlten – Entwicklungskonzepten, müssen Menschen transkultureller Lebenserfahrung zu Wort kommen: Migrant_innen, Geflüchtete, “Grenzgänger” – die Diaspora.
Als migrantische Organisation erleben wir momentan eine Neuausrichtung verschiedener afrikanischer Regierungen, dahingehend, dass die in Europa und Deutschland lebende Diaspora mehr als relevante Akteurin wahrgenommen wird. Wir wollen auch in Deutschland unter Geflüchteten und Migrant_innen das Bewusstsein über die eigenen besonderen Erfahrungs- Beziehungs- und Wissens-Ressourcen und damit einhergehende Verantwortungsübernahme fördern. Zum anderen bedarf es für eine gesteigerte Bereitschaft seitens Politik und Verwaltung, die Diaspora in Entscheidungsprozesse einzubinden, einer vertieften Debatte zwischen Expert_innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und politischen Akteur_innen.

Diesen inhaltlichen und persönlichen Austausch wollen wir auf dem Fachtag realisieren. Nach mehreren Impulsbeiträgen sollen auch die Fachtags-Teilnehmer_innen in der Diskussionsrunde zu Wort kommen. Auch in den spezifischeren parallel stattfindenden Panels am Nachmittag ist Mitdiskutieren angesagt!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Das Team vom NARUD e.V.

mit Geschäftsführer Aziz Lamere

 

NARUD Network African Rural and Urban Development e.V.

Genter Straße 7, 13353 Berlin

Tel. 030 / 91515416 www.narud.org • www.facebook.com/narudberlin

 

 

 

Donnerstag, 18 Februar 2016 12:29

Community Vorbilder

 

„Stark durch Gemeinschaft – Afrikanische Community Vorbilder und Netzwerke“

 

Allgemeines

Die Beteiligung von gegenwärtig ca. 85.000 Menschen afrikanischer Herkunft an der Gesellschaft fällt noch zu gering aus. Es besteht ein grundlegendes Interesse und viele Potentiale sind vorhanden. Wir wollen über die verschiedenen Möglichkeiten des sozialen Mitgestaltens im Quartier informieren und damit die Integration in bereits bestehende Strukturen und Angebote erleichtert. Insbesondere Menschen, die bereits durch ihr Ehrenamt Initiativen gestalten, sind nicht ausreichend über vorhandene Teilhabemöglichkeiten informiert. Sprachliche Barrieren, Berührungsängste und ein starke Bindung ans eigene Milieu  erschwert der Afrikanischen Community die Nutzung der Angebote in den sozialen Einrichtungen in ihrem direkten Umfeld.

NARUD e.V. möchte in Kooperation mit dem im Juli 2015 ins Leben gerufene Landesnetzwerk afrikanischer Vereine e.V. i. Gr. (LAV) dem begegnen und die Gestaltungsmöglichkeiten der Afrikanischen Community auf Quartiers- und Bezirksebene verbessern helfen. Wir betrachten eine bessere Kooperation der informellen Initiativen, Multiplikatoren und Akteure sowie die Stärkung der Gestaltungs- und Teilhabemöglichkeiten der afrikanischen Community an der Gesellschaft als oberstes Leitziel. Dies soll erreicht werden durch eine verbesserte Vernetzung zwischen den Akteuren und Vereinen und durch eine Öffnung der Zugangsmöglichkeiten zu den Regeldiensten und öffentlichen Einrichtungen. Ein umfassendes Programm von Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sollen helfen die Selbstbestimmung der Akteure aus der afrikanischen Community zu erhöhen und die Orientierung im Sozialraum

Projektziele:

Leitziel:

Bessere Vernetzung der afrikanischen informellen Initiativen, MultiplikatorInnen und Akteure und Stärkung der Teilhabe der afrikanischen Community an der Mitgestaltung der Gesellschaft.

  1. Die Vernetzung zwischen den Akteuren der afrikanischen Community ist ausgebaut und gestärkt
  2. Die Selbstbestimmung der Menschen der afrikanischen Community als gesellschaftliche Akteure ist erhöht
  3. Das bürgerschaftliche Engagement, die Qualifizierung der afrikanischen Community auf Bezirks- und Quartiersebene, und Orientierung am Sozialraum ist gestärkt
  4. Zugänge zu Regeldiensten und öffentlichen Einrichtungen sind verbessert

Zielgruppen

  •  Afrikanische MigrantInnen und Menschen afrikanischer Herkunft aller Altersgruppen
  •  Eltern der afrikanischen Community als MultiplikatorInnen
  •  Multiplikatoren und Akteure informeller Initiativen und Interessengruppen
  •  Initiativen und eingetragene Vereine der afrikanischen Community
  •  MultiplikatorInnen: PädagogInnen, ErzieherInnen, MitarbeiterInnen öffentlicher  Einrichtungen/ Beratungsstellen

Projektbausteine:

Netzwerkarbeit auf Quartiers- und Bezirksebene

  1. Vernetzung mit Akteuren außerhalb der afrikanischen Community
  2. Vernetzung unter den Akteuren der afrikanischen Community

Beratung von MultiplikatorInnen, Eltern und Ehrenamtlichen der afrikanischen Community

Empowerment und Qualifizierung

  1. Veranstaltung informeller Aktivitäten in öffentlichen Einrichtungen auf Quartiers- und Bezirksebene
  2. Empowerment-Workshops für Eltern und MultiplikatorInnen der afrikanischen Community
  3. Qualifizierungsworkshops für PädagogInnen, ErzieherInnen und PflegerInnen, MultiplikatorInnen und MitarbeiterInnen öffentlicher Einrichtungen

Fühlen Sie sich angesprochen?

  • Welche Aufgaben können Eltern bei der Gestaltung des Schulalltags übernehmen?
  • Wie können wir unsere Kinder und Jugendlichen besser vor Mobbing und Rassismus schützen?
  • Suchen Sie Tipps zur Qualifizierung und dem Zugang zum Arbeitsmarkt?
  • Wie können ältere Menschen aus der afrikanischen Community in sozialen Strukturen partizipieren?
  • Möchten Sie Ihre Netzwerke innerhalb der Community vergrößern?
  • Möchten Sie Ihren Erfahrungsschatz mit der afrikanischen Community teilen?
  • Wollen Sie sich mit Ihrer Initiative weiter professionalisieren?
  • Sehen Sie in Ihrem Arbeitsumfeld einen Bedarf an interkulturellen Sensibilisierungsmaßnahmen?
  • Suchen Sie einen Erfahrungsaustausch mit der afrikanischen Community und MultiplikatorInnen im Rahmen von Gesprächsrunden oder Schulungen?
  • Möchten Sie die afrikanische Community mit Ihren Angeboten erreichen?
  • Wollen Sie gemeinsame Projekte mit afrikanischen Vereinen gestalten?

 

Wir beraten Sie gerne!

NARUD e.V.
Öffnungszeiten der Beratung:

Genterstr. 7 - 13353 Berlin - Wedding                              Mahlowerstr. 27 12046 Berlin-Neukölln (Nachbarschaftstreff)

Montag 14 - 18 Uhr                                                          Donnerstags: 14 - 18 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr
                                                                                         Weitere Termine nach Vereinbarung.

 

Das Projekt wird gefördert von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen:

 

 

Modedesignschule

Gründung und Eröffnung eines ersten dualen Ausbildungszentrums im Schneiderhandwerk für 200 Jugendlichein

Ziel : Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens

 

Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban gemacht hat. Trotzdem gab es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.

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Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen - vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden - haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

In Kamerun haben wir mit ADDC einen verlässlichen Partner mit dem wir in Foumban das Ausbildungszentrum errichtet haben.

http://www.censama.com

CENTRE DE FORMATION PROFESSIONNELLE NJI NSANGOU MAMADOU
COUTURE ET DESIGN DE MODE DE FOUMBAN/KOUFOMCHOUT
CONTACT : 699 78 93 54/694 26 27 65/699 63 46 41

Unserer Partner vor Ort: www.ongaddc.com

 

 Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten werden deutlich verbessert. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind, um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

 

Grundsteinlegung - Berufsschule für Schneiderei und Modedesign 2016, Foumban 

Ziel des Projekts ist, einen Beitrag für die Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban zu leisten und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens zu fördern. Deshalb soll die Gründung eines ersten dualen Ausbildungszentrums für die berufliche Bildung im Schneiderhandwerk mit einer Kapazität für bis zu 200 Jugendliche realisiert werden.

 

Grundsteinlegung Berufsschule

Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban macht. Trotzdem gibt es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.

 

Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen - vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden - haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern  und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Da der Aufbau und die langfristige Finanzierung der Berufsschule eine große Herausforderung ist, müssen Gebühren für die Ausbildung erhoben werden. Die jährlichen Ausbildungsgebühren von 198,20 € pro Person sind für viele der jungen, benachteiligten Menschen, vor allem Frauen, ohne berufsqualifizierenden Abschluss schwer bis unmöglich aufzubringen.

In Kamerun haben wir mit ADDC einen verlässlichen Partner. Mehr dazu unter Projekt-Träger.

Gruppenbild mit unserem Partnern vom ADDC zur Grundsteinlegung der Berufsschule

Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und wird die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten deutlich verbessern. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu  gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

http://www.censama.com

CENTRE DE FORMATION PROFESSIONNELLE NJI NSANGOU MAMADOU
COUTURE ET DESIGN DE MODE DE FOUMBAN/KOUFOMCHOUT
CONTACT : 699 78 93 54/694 26 27 65/699 63 46 41

Unserer Partner vor Ort: www.ongaddc.com

 

 

Seit dem zweiten Weltkrieg gab es auf der Welt nicht mehr so viele Flüchtlinge wie heute. Das stellt nicht nur die einzelnen Nationalstaaten vor eine Herausforderung. Insbesondere die Europäische Union scheint im Feld der Asyl- und Migrationspolitik überfordert und lässt wirksame Reformen und die Einrichtung einer gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik vermissen. Die Folgen  sind heute nicht eindeutig absehbar, doch ist vielerorts bereits ein gesellschaftlicher Rechtsruck zu verzeichnen, welcher von der politischen Tatenlosigkeit noch weiter geschürt wird. Das Projekt behandelt in unterschiedlichen Maßnahmen die Ursachen und Folgen internationaler Migration und die europäischen Hintergründe der Flüchtlingsproblematik, um einerseits die Vielfalt an bereits tätigen Flüchtlingsorganisationen weiter zu stärken, die Diaspora als zivilgesellschaftlichen Akteur zu fördern und andererseits ein gesellschaftlich differenziertes Bewusstsein und eine Akzeptanz gegenüber der Problematik und den Flüchtlingen zu schaffen und somit einen  Beitrag zur Vermeidung bzw. Eindämmung eines gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck zu leisten.

Das Projekt ist mehrdimensional aufgebaut und beinhaltet verschiedene Maßnahmen, welche wir im Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 durchführen wollen. So haben wir das 6. Interkulturelle Fußballturnier am 13.06. 2015 veranstaltet und mit einer Informationsaustellung "Flucht und Migration" das Thema einer breiten Öfffentlichkeit näher gebracht.

Als weitere Maßnahmen sind Workshops an Veranstaltungen von Partnerorganisationen wie moveGLOBAL und AMK e.V. geplant. Ein gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler konzipiertes Theaterstück soll im Rahmen unserer Aktivitäten der Bildung für nachhaltigen Entwicklung durchgeführt werden.

 

Zum Europäischen Jahr für Entwicklung 2015

Vor dem Hintergrund dieser internationalen Diskussionen schätzt auch die Europäische Union (EU) das Jahr 2015 als besonders geeignet ein, um intensiv und öffentlich über die europäische Entwicklungszusammenarbeit und die Rolle der EU und ihrer Mitgliedstaaten in der globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik zu diskutieren. Auf Vorschlag der Europäischen Kommission erklärten das Europäische Parlament und der Rat deshalb das Jahr 2015 zum Europäischen Jahr für Entwicklung (Beschluss 472/2014/EU, 16. April 2014). Das Motto lautet „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“.

2015 ist das Zieljahr der vor 15 Jahren verabschiedeten Millenniumsentwicklungsziele. Zeit, Bilanz zu ziehen: Was wurde erreicht und was nicht? Wie kann eine Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung aussehen?

Mit dem Europäischen Jahr für Entwicklung soll ein Bewusstsein für entwicklungspolitische Aktivitäten und Zusammenhänge geschaffen werden. Unter dem Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ soll im Rahmen des EJE über Entwicklungspolitik der EU und der Mitgliedsstaaten informiert, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge geschärft und aktives Engagement gefördert werden

Siehe hierzu www.europa.eu/eyd2015/de

 

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NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

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