NARUD

NARUD e.V. steht für Network for African Rural and Urban Development und ist seit 2005 tätig. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein ist in der entwicklungspolitischen Landschaft gut vernetzt, so ist NARUD e.V. Mitglied des Berliner Entwicklungspolitischem Ratschlags, ist im Vorstand vom moveGlobal und Mitlgied im Netzwerk Globales Lernen von EPIZ. Weiterhin arbeitet der Verein mit vielen unterschiedlichen Initiativen, wie Bengo, GIZ, CIM auf nationaler oder mit der „Association pour le development durable du Cameroun“ (ADDC) auf internationaler Ebene zusammen.

 

Das Projekt

PIIP – Prävention und Intervention durch Interkulturelle Pädagogik –
versteht sich als Antwort auf die Zunahme von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Berlin.
Zu diesem Zweck haben wir ein unterstützendes Kompetenzzentrum errichtet.

http://piip-berlin.de

 

Unsere Ziele

Ausbau / Unterstützung der Antidiskriminierungsarbeit

  • Sichtbarmachung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Förderung von Zivilcourage, Toleranz und Demokratiefähigkeit in der Bevölkerung

Interkulturalität im Bereich sozialer Träger

  • Diversitätsbewusstsein als Teil der pädagogischen Identität
  • Fortbildung zu „Anti-Bias“ und „Critical Whiteness" sowie postkolonialistischen Ansätzen
  • Fachpersonal mit Migrationshintergrund

 

Migrantische Organisationen als soziale Akteurinnen/
Akteure gewinnen und ihre Angebote vernetzen

Samstag, 01 April 2017 09:28

Register-Mitte

Seit August 2014 wird die Registerstelle Mitte von NARUD e.V. als Träger geleitet. NARUD e.V. ist eine migrantische Organisation, die sich insbesondere für Integrationsförderung, entwicklungspolitische Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit einsetzt und das Ziel verfolgt, dass sich Migrant_innen in Berlin als voll akzeptierter Bestandteil der Gesellschaft wiederfinden. Es ist folgerichtig ein selbsterklärtes Anliegen von NARUD e.V. dazu beizutragen, alle Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung in aufklärerischer Weise sichtbar zu machen und zu überwinden.

register.narud.org

 

Die Registerstelle Mitte befindet sich in unserem Büro:
Genter Str. 7
13353 Berlin

Tel.: 030 58895051
Handy: 0157 76318728
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:
Dienstag von 10-17 Uhr

Im Laufe der nächsten Monate werden weitere Anlaufstellen in den vier Stadtteilgebieten aufgebaut.
Sobald diese ihre Arbeit aufnehmen, werden die Kontaktdaten hier veröffentlicht.

 

WEITERE ANLAUFSTELLEN DES REGISTERS BERLIN-MITTE

 

Vor-Ort-Büro LAP („Demokratie in der Mitte“)
Osloer Str. 12
13359 Berlin
Tel: 030 / 49500526
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tätigkeit: Anlaufstelle Register, Mädchenarbeit, Jungenarbeit

 

 

Lotsenprojekt „Die Brücke" e.V.

Hochstädter Straße 16
Tel: 45020882
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tätigkeit: allgemeine Beratung von Migrant_innen, Deutschunterricht, Begleitdienste

 

Vor-Ort-Büros Lotsenprojekt Die Brücke:        
Wedding                                  
Müllerstarße 158                
13353 Berlin                    
Tel.: (030) 605 030 98                
                                
Hochstädter Straße 16            
13347 Berlin                    
Tel.: (030) 450 208 15                
                        
Moabit                        
Beusselstraße 80                
10553 Berlin                    
Tel.: (030) 340 964 26

Tiergarten-Süd (Im Lernhaus)

Pohlstraße 62
10785 Berlin
Tel.: (030) 230 039 71
 
Gesundbrunnen
Putbusser Straße 27
13355 Berlin
 Tel.: (030) 503 441 48
 
 Koloniestraße 35 A
 13359 Berlin
 Tel.: (030) 484 780 64

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">

 

Finanziell gefördert wird das Register Berlin-Mitte durch die Berliner Senatsverwaltung für
Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, die landesstelle für Gleichbehandlung -
gegen Diskriminierung (Diskriminierungsstelle) und das Jobcenter Berlin-Mitte.

Montag, 03 April 2017 10:37

8. Interkulturelles Fußballturnier 2017

Benefiz Gala-Night und 10 Jahre NARUD e.V.

Ajara Nchout, Nationalspielerin für Kamerun reiste aus Schweden an, wo sie derzeit für Sundsvalls DFF spielt, extra um an unserer Gala Night teilzunehmen. Sie überreichte den Turnier-Gewinnern Ihre Preise und gratulierte persönlich!

Die Baobab-Messe soll Denkanstöße zur Integrations- und Migrationspolitik, Partizipation, Nachhaltigkeit und Diversität geben. Drei herausragende Projekte wurden in der Gala-Night in den Kategorien: Fluchtursachenbekämpfung, Engagement in entwicklungspolitischer Bildung und Antidiskriminierungsarbeit/Förderung von Vielfalt ausgezeichnet und erhielten als Preis den Baobab-Baum 2017.

 

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

 

00.jpg01_DSC01902.jpg02_DSC01916.jpg03_DSC01858.jpg04_DSC01855.jpg06_DSC01842.jpg07_DSC01833.jpg08_DSC01825.jpg09_DSC01823.jpg10_DSC01827.jpg11_DSC01839.jpg12_ DSC01837.jpg13_DSC02021.jpg55_DSC02031.jpgDSC01764.jpgDSC01802.jpgDSC02036.jpgDSC02042.jpgDSC02052.jpgDSC02056.jpgDSC02081.jpgDSC02113.jpgDSC02145.jpgDSC02176.jpgDSC02181.jpgDSC02192.jpgDSC02280.jpgDSC02307.jpgDSC02367.jpgDSC02418.jpgDSC02428.jpgDSC02435.jpgDSC02451.jpgDSC02464.jpgDSC02564.jpgDSC02572.jpgDSC02594.jpgDSC02596.jpgDSC02598.jpgDSC02600.jpgDSC02612.jpgDSC02613.jpgDSC02623.jpgDSC02630.jpgDSC02641.jpgDSC02647.jpgDSC02652.JPGDSC02655.JPGDSC02663.JPGDSC02667.JPGDSC02675.JPGDSC02678.JPGDSC02681.JPGDSC02683.jpgDSC02689.JPGDSC02696.JPGDSC02713.JPGDSC02718.JPGDSC02720.JPGDSC02722.JPGDSC02723.JPGDSC02727.JPGDSC02731.JPGDSC02733.JPGDSC02735.JPGDSC02736.JPGDSC02739.JPGDSC02740.JPGDSC02746.JPGDSC02748.JPGDSC02753.JPGDSC02755.JPGDSC02764.JPGDSC02769.JPGDSC02772.JPGDSC02775.JPGDSC02777.JPGDSC02779.JPGDSC02782.JPGDSC02784.JPGDSC02788.JPGDSC02790.JPGDSC02794.JPGDSC02800.JPGDSC02806.JPGDSC02810.JPGDSC02815-2.jpgDSC02816.JPGDSC02820.JPGDSC02822.JPGDSC02823.JPGDSC02825.JPGDSC02826.JPGDSC02836.JPGDSC02840.JPGDSC02842.JPGDSC02843.JPGDSC02846.JPGDSC02851.JPGDSC02856.JPGDSC02869.JPGDSC02872.JPGDSC02873.JPGDSC02875.JPGDSC02887.JPGDSC02889.JPGDSC02890.JPGDSC03826.jpgpreistraeger_DSC02777.jpg


8.Interkulturelles Fußballturnier

am 01. Juli 2017 auf dem NNW-Sportplatz/Kokswiese 2017 wurde mit FAIR GEHANDELTEN BÄLLEN gespielt - Und mit weiteren Fairtrade-Aktivitäten im Rahmenprogramm setzen wir ein Zeichen im Sinne des Turnier-Mottos und Zieles "Fluchtursachen bekämpfen". Insgesamt waren 38 interkulturelle Fußballteams angemeldet: 14 Junior_innen und 24 Erwachsenenteams 30 Akteur_innen präsentierten sich auf der Baobab-Messe und gestalteten das Rahmenprogramm mit.
Wir begrüßten Sie zusammen mit unseren Schirmherren Stephan von Dassel (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte) und Andreas Germershausen (Integrationsbeauftrager des Senats von Berlin), sowie den Botschafterinnen Eva Högl (MdB, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion), Sandra Obermayer (Stadträtin für Jugend und Familie) und Therese Lenen (Abgeordnete der Piratenpartei Berlin-Mitte).

 

Informationen zur Veranstaltung

Das Fußballturnier sollte die Willkommenskultur stärken und die Wertschätzung für die kulturelle Vielfalt im Stadtteil fördern. Bereits in den zurückliegenden Jahren konnten wir mit der Durchführung des Turniers einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls im Bezirk leisten und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen.

Nach dem letztjährigen Schwerpunkt „Solidarität mit Flüchtlingen jetzt!“ nehmen wir dieses Jahr globale Verhältnisse und Entwicklungen, die Menschen in Not und Flucht treiben, in den Fokus. Diese sind vielfältig: politische Verfolgung, eine sozioökonomisch instabile Lage oder die Auswirkungen des Klimawandels. Die Anzahl der Menschen, die ihr Leben auf der Transitstrecke Richtung Europa verlieren, nimmt immer mehr zu. Es ist notwendig, die Lebensbedingungen in den jeweiligen Herkunftsländern zu verbessern und jene Push-Faktoren zu minimieren, welche Menschen dazu veranlassen, die Strapazen der Flucht auf sich nehmen, ihre Familien zurück zu lassen oder ihr Leben in Gefahr zu bringen. Daher lautet das diesjährige Motto: „Fluchtursachen bekämpfen!“

 

 

 

Donnerstag, 12 Januar 2017 15:00

Berufsschule, Foumban

sans distinction de sexe de s’associer  autour d’un concept (A.D.D.C.).
Association au sein de laquelle  ils pourront mener ensemble des activités socio
humanitaire  afin d’apporter leur soutien pour un développement durable de  leur
pays. Nos objectifs:  - Développer la solidarité et l’entraide entre ses
membres;  - Promouvoir tout service pour concourir au bien-être social et
humanitaire des populations ;  - Lutter contre la pauvreté et les pandémies
entre autre  (VIH/SIDA, Paludisme) ;  - Promouvoir l’insertion socio-économique
des jeunes et des  femmes ;  - Mettre en œuvre une stratégie de protection de
l’environnement et de promotion de la conscience  environnementale au sein des
populations ;  - Contribuer au développement des infrastructures sociales  pour
le bien-être des populations.  .Thématiques de prédilection
- Développement
Durable
- Accès à l’eau potable
- Ecole pour tous au Cameroun
- Soins de santé
primaires
 Afin de mettre en œuvre les objectifs du projet “école pour  tous” avec succès,
les populations ont été accompagnés  avec des activités en langue locale. Ils
étaient mis au point,  après examen approfondi de l’action et de son efficacité
par  les partenaires du projet l’ADDC.  
 
 Sensibilisation      Grâce à la campagne de sensibilisation, de grandes
familles étaient instruites précisément sur la nécessité / L'importance de
l'éducation pour leurs enfants. L'éducation est la clé d'une vie meilleure et un
avenir meilleur. Les étudiants peuvent s'appuyer sur un enseignement primaire de
qualité pour réaliser plus tard un degré supplémentaire et apprendre un métier.

Dienstag, 20 September 2016 12:11

Fachtag 2016

Fachtag 2016

Die Kontroverse von Flucht und Migration ist mit der Schließung der Balkanroute wieder zu ihrem anfänglichen Schauplatz zurückgekehrt. Vor allem „Afrika“ und
das Schicksal afrikanischer Flüchtlinge rückt die Fluchtbewegung im euro-mediterranen Raum in den Fokus der Debatte.

Afrika befindet sich im Spannungsfeld einer fehlgeleiteten Entwicklungspolitik, der vermeintlichen Perspektivlosigkeit der jungen Generation sowie zahlreicher sich ausweitender Krisenszenarien.

Der allgemeinen Wahrnehmung entgeht oft, dass Migration und Flucht überwiegend innerhalb Afrikas stattfindet. Hieraus ergeben sich insbesondere für die Nachtbarstaaten
der fragilen Regionen wie Eritrea, Süd Sudan oder Zentralafrika immense Herausforderungen. Dieser Umstand stellt den oft zitierten Leitgedanken der AU - „Afrikanische Lösungen für afrikanische Probleme“ einmal mehr auf eine harte Probe.

Im Rahmen des Fachtages werden die aktuellen Ansätze der europäischen Migrations- und Entwicklungspolitik, welche lediglich die Symptome, jedoch nicht die
Ursachen der Fluchtbewegungen bekämpfen, kritisch hinterfragt und nach neuen Ansätzen gesucht werden.
Dabei soll ebenfalls die Rolle der afrikanischen Diaspora und Politik beleuchtet werden, welchem Maße diese zur Verbesserung der Situation vor Ort leisten können.

Keynotes der Plenardebatten:
• Afrikanische Ansätze und Handlungsoptionen der Migrationspolitik I.E. Botschafterin Sitona Abdalla Osman, Republik Südsudan
• Die europäische Migrationspolitik im Spannungsfeld zwischen Afrika und Europa Sophia Wirsching - Referentin Brot für die Welt
• Kommunen in der „Einen Welt“ – Städtepartnerschaften als Instrument zur Steuerung von Migration Kevin Borchert - Engagement Global
• Flucht und Migration – Afrikanische Diaspora als entwicklungspolitischer AkteurEmmanuel Mbolele - Autor und politischer Aktivist aus DR Kongo
• Bestimmungsfaktoren von Effektivität und Unzulänglichkeit von Strategien zur Migrationseindämmung in Subsahara-Afrika, Dr. Salua Nour - Politikwissenschaftlerin an der FU Berlin

Parallel stattfindende Workshops:
• African solutions to African problems Amza Njikam - Experte für internationales Recht
• Kooperationen von Willkommensinitiativen, Migrantenorganisationen, NROs und zivilgesellschaftlichen Akteuren Rita Booker Solymosi - interkulturelle Kompetenztrainerin
• SDGs im Blickwinkel von Flucht und Migration Idriss T. Nsangou - Afrikaexperte

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Sie kostenfrei. Wir bitten um eine kurze Teilnahmebestätigung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch
unter 030 915 15 416. Bitte geben Sie dabei an, ob Sie eine deutsch-französische Übersetzung wünschen. Die Veranstaltung wird fotografisch und audiotechnisch dokumentiert.

Donnerstag, 18 Februar 2016 12:29

Community Vorbilder

 

„Stark durch Gemeinschaft – Afrikanische Community Vorbilder und Netzwerke“

 

Allgemeines

Die Beteiligung von gegenwärtig ca. 85.000 Menschen afrikanischer Herkunft an der Gesellschaft fällt noch zu gering aus. Es besteht ein grundlegendes Interesse und viele Potentiale sind vorhanden. Wir wollen über die verschiedenen Möglichkeiten des sozialen Mitgestaltens im Quartier informieren und damit die Integration in bereits bestehende Strukturen und Angebote erleichtert. Insbesondere Menschen, die bereits durch ihr Ehrenamt Initiativen gestalten, sind nicht ausreichend über vorhandene Teilhabemöglichkeiten informiert. Sprachliche Barrieren, Berührungsängste und ein starke Bindung ans eigene Milieu  erschwert der Afrikanischen Community die Nutzung der Angebote in den sozialen Einrichtungen in ihrem direkten Umfeld.

NARUD e.V. möchte in Kooperation mit dem im Juli 2015 ins Leben gerufene Landesnetzwerk afrikanischer Vereine e.V. i. Gr. (LAV) dem begegnen und die Gestaltungsmöglichkeiten der Afrikanischen Community auf Quartiers- und Bezirksebene verbessern helfen. Wir betrachten eine bessere Kooperation der informellen Initiativen, Multiplikatoren und Akteure sowie die Stärkung der Gestaltungs- und Teilhabemöglichkeiten der afrikanischen Community an der Gesellschaft als oberstes Leitziel. Dies soll erreicht werden durch eine verbesserte Vernetzung zwischen den Akteuren und Vereinen und durch eine Öffnung der Zugangsmöglichkeiten zu den Regeldiensten und öffentlichen Einrichtungen. Ein umfassendes Programm von Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sollen helfen die Selbstbestimmung der Akteure aus der afrikanischen Community zu erhöhen und die Orientierung im Sozialraum

Projektziele:

Leitziel:

Bessere Vernetzung der afrikanischen informellen Initiativen, MultiplikatorInnen und Akteure und Stärkung der Teilhabe der afrikanischen Community an der Mitgestaltung der Gesellschaft.

  1. Die Vernetzung zwischen den Akteuren der afrikanischen Community ist ausgebaut und gestärkt
  2. Die Selbstbestimmung der Menschen der afrikanischen Community als gesellschaftliche Akteure ist erhöht
  3. Das bürgerschaftliche Engagement, die Qualifizierung der afrikanischen Community auf Bezirks- und Quartiersebene, und Orientierung am Sozialraum ist gestärkt
  4. Zugänge zu Regeldiensten und öffentlichen Einrichtungen sind verbessert

Zielgruppen

  •  Afrikanische MigrantInnen und Menschen afrikanischer Herkunft aller Altersgruppen
  •  Eltern der afrikanischen Community als MultiplikatorInnen
  •  Multiplikatoren und Akteure informeller Initiativen und Interessengruppen
  •  Initiativen und eingetragene Vereine der afrikanischen Community
  •  MultiplikatorInnen: PädagogInnen, ErzieherInnen, MitarbeiterInnen öffentlicher  Einrichtungen/ Beratungsstellen

Projektbausteine:

Netzwerkarbeit auf Quartiers- und Bezirksebene

  1. Vernetzung mit Akteuren außerhalb der afrikanischen Community
  2. Vernetzung unter den Akteuren der afrikanischen Community

Beratung von MultiplikatorInnen, Eltern und Ehrenamtlichen der afrikanischen Community

Empowerment und Qualifizierung

  1. Veranstaltung informeller Aktivitäten in öffentlichen Einrichtungen auf Quartiers- und Bezirksebene
  2. Empowerment-Workshops für Eltern und MultiplikatorInnen der afrikanischen Community
  3. Qualifizierungsworkshops für PädagogInnen, ErzieherInnen und PflegerInnen, MultiplikatorInnen und MitarbeiterInnen öffentlicher Einrichtungen

Fühlen Sie sich angesprochen?

  • Welche Aufgaben können Eltern bei der Gestaltung des Schulalltags übernehmen?
  • Wie können wir unsere Kinder und Jugendlichen besser vor Mobbing und Rassismus schützen?
  • Suchen Sie Tipps zur Qualifizierung und dem Zugang zum Arbeitsmarkt?
  • Wie können ältere Menschen aus der afrikanischen Community in sozialen Strukturen partizipieren?
  • Möchten Sie Ihre Netzwerke innerhalb der Community vergrößern?
  • Möchten Sie Ihren Erfahrungsschatz mit der afrikanischen Community teilen?
  • Wollen Sie sich mit Ihrer Initiative weiter professionalisieren?
  • Sehen Sie in Ihrem Arbeitsumfeld einen Bedarf an interkulturellen Sensibilisierungsmaßnahmen?
  • Suchen Sie einen Erfahrungsaustausch mit der afrikanischen Community und MultiplikatorInnen im Rahmen von Gesprächsrunden oder Schulungen?
  • Möchten Sie die afrikanische Community mit Ihren Angeboten erreichen?
  • Wollen Sie gemeinsame Projekte mit afrikanischen Vereinen gestalten?

 

Wir beraten Sie gerne!

NARUD e.V.
Öffnungszeiten der Beratung:

Genterstr. 7 - 13353 Berlin - Wedding                              Mahlowerstr. 27 12046 Berlin-Neukölln (Nachbarschaftstreff)

Montag 14 - 18 Uhr                                                          Donnerstags: 14 - 18 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr
                                                                                         Weitere Termine nach Vereinbarung.

 

Das Projekt wird gefördert von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziel : Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens

Gründung eines ersten dualen Ausbildungszentrums für die berufliche Bildung im Schneiderhandwerk für 200 Jugendliche

 

Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban macht. Trotzdem gibt es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.

 

Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen - vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden - haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern  und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

In Kamerun haben wir mit ADDC einen verlässlichen Partner.

Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und wird die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten deutlich verbessern. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu  gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

 

 

 

 Bildung für alle in Didango, 2017 Kamerun - Bau einer Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Knapp die Hälfte aller Kinder, die nicht zur Schule gehen, leben in Afrika südlich der Sahara. Kamerun ist von dieser Problematik, insbesondere in den ländlichen Gebieten im Norden des Landes, stark betroffen. In Kamerun liegt die Analphabetenrate laut dem CIA World Factbook bei 28,1 %, wobei auch hier die meisten Analphabeten im Norden des Landes zu finden sind. Frauen sind in Kamerun zu einem sehr hohen Anteil erwerbstätig. Zu großen Teilen sind sie in der Landwirtschaft für die Nahrungsmittelproduktion des Landes zuständig. Trotzdem sind ihre
wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten beschränkt und auch in familiären Angelegenheiten gilt noch immer der Mann als Chef. Im OECD "Social Institutions and Gender Index", der die Kategorien Familienrecht, körperliche Unversehrtheit, bürgerliche Freiheiten, Bevorzugung von Söhnen und Eigentumsrechte beleuchtet, belegt Kamerun Platz 71 (von 86). Dadurch sehen sich der kamerunische Staat und die Gesellschaft nach wie vor mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert.

Das Projekt richtete sich an die ethnische Minderheit der Bororos. Die Familien der Bororo im
Projektgebiet sind meist durch geistige und materielle Armut gekennzeichnet.
Zielgruppe waren Kinder im Grundschulalter und Jugendliche,
insbesondere junge Mädchen und Frauen im Dorf Koufomloum (1700 EW), das ca. 20 km
von der nächstgrößeren Stadt Foumban (120 000 EW) entfernt liegt.

Die Ziele

1. Förderung der Bildungschancen für Mädchen
2. Abbau von Barrieren und Stärkung des Zugangs zu Bildung für die Bororos
3. Qualifizierung von engagierten Frauen als Bildungsmultiplikatorinnen

Ausgangssituation

Knapp die Hälfte aller Kinder, die nicht zur Schule gehen, leben in Afrika südlich der Sahara. Kamerun ist von dieser Problematik, insbesondere in den ländlichen Gebieten im Norden des Landes, stark betroffen. In Kamerun liegt die Analphabetenrate laut dem CIA World Factbook bei 28,1 %, wobei auch hier die meisten Analphabeten im Norden des Landes zu finden sind. Zudem besteht in Kamerun nach wie vor eine deutliche Diskrepanz zwischen bestehenden Gleichstellungsrechten und der Wirklichkeit. Frauen sind in Kamerun zu einem sehr hohen Anteil erwerbstätig. Zu großen Teilen sind sie in der Landwirtschaft für die Nahrungsmittelproduktion des Landes zuständig. Trotzdem sind ihre wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten beschränkt und auch in familiären Angelegenheiten gilt noch immer der Mann als Chef. Im OECD "Social Institutions and Gender Index", der die Kategorien Familienrecht, körperliche Unversehrtheit, bürgerliche Freiheiten, Bevorzugung von Söhnen und Eigentumsrechte beleuchtet, belegt Kamerun Platz 71 (von 86). Dadurch sehen sich der kamerunische Staat und die Gesellschaft nach wie vor mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert.

Errichtung des Schulgebäudes

Das neue Gebäude wurde mit seinen beiden Klassenräumen auf einer Grundfläche von 176 qm errichtet. Seine sichere und stabile Bauweise bietet den Schülern Lernräume mit Schutz vor der Witterung. Die Hilfstätigkeiten beim Bau wurden größtenteils von den Eltern und jungen Männern im Projektgebiet übernommen. Für Facharbeiten, wie die Errichtung von Mauern, Dächern und Schalungsarbeiten, wurden Fachkräfte eingestellt. Ein erfahrener Bauleiter übernahm die fachliche Begleitung und koordinierte den Baufortschritt. Zwei erfahrene Personen unserer Partnerorganisation ADDC haben das Projekt geleitet und überwacht. Nicht zuletzt wurden vierzig neue Schulbänke vor Ort beschafft.

Wir führten eine Sensibilisierungskampagne für Eltern, insbesondere der Bororo-Familien durch

Im Projektgebiet wurden die Familie über die Wertstellung der Bildung informiert sowie die Notwendigkeit eines gleichberechtigten Zugangs für Jungen und Mädchen zu Primärschulbildung und einer fundierten weiterführenden Schulausbildung aufgeklärt.

Es fanden Fortbildungsreihen für engagierte Frauen, für den Schulförderverein und das Entwicklungskomitee des Dorfes statt.

Gefördert durch

BMZ

 

 

 

 

Bildung für alle in Didango, 2016 Kamerun

 

Ziel des Projektes ist es, die Bildungsqualität und die Weiterbildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Didango, Bafole, Mapare und Koumelap durch die Erweiterung der Aufnahmekapazität der vorhandenen Bildungseinrichtungen zu verbessern.

 

 Grundsteinlegung Didango I

Im Dorf Didango herrscht, wie in vielen anderen Dörfern des Bezirks Koutaba, ein großer Bedarf an Bildungsinfrastruktur. Die Schullaufbahn vieler Kinder in Didango endet bereits nach der 6. Klasse, da die Kapazitäten der Sekundarschule nicht ausreichen und viele Familien nicht in der Lage sind, ihre Kinder in das zwölf Kilometer entfernte College in Koutaba zu schicken. Die Sekundarschule verfügt nur über zwei Klassenräume, die, durch Sperrholzwände getrennt, vier Teilräume ergeben. Hier werden zurzeit 240 SchülerInnen (je 60 pro „Klassenzimmer“) auf engstem Raum unterrichtet.

Außerdem existiert in Didango ein Raumnutzungskonflikt zwischen der Grundschule und der Kindertagesstätte. Seit 3 Jahren nutzt die Kindertagesstätte einen Raum der örtlichen Grundschule, doch durch die stetig steigende Nachfrage an der Grundschule wächst der Platzbedarf.

Der Erhalt der Kita ist jedoch für die Eltern sehr wichtig, da sie sonst ihre Kinder mit auf die Felder nehmen müssten.

Dies soll durch den Bau von zwei zusätzlichen Schulgebäuden mit jeweils zwei Klassenräumen an der Sekundarschule erreicht werden. Die neuen Klassenräume sollen mit insgesamt 120 Schulbänken ausgestattet werden, zusätzlich werden mindestens 4 neue Lehrkräfte eingestellt.

An der Grundschule soll ein neues Gebäude mit zwei Räumen errichtet werden, welches die Kindertagesstätte zukünftig nutzen kann. Außerdem müssen für eine Schule in dieser Größe sanitäre Anlagen errichtet werden.

Die Gebäude werden auf einer sicheren und stabilen Bauweise basieren, welche den örtlichen Normen entspricht, und den Schülern Schutz vor der Witterung bietet.

Die Bauarbeiten und die dazugehörigen Hilfstätigkeiten werden größtenteils ehrenamtlich von den Eltern und jungen Männern im Projektgebiet übernommen. Ihnen wird eine fachliche Begleitung und erfahrene Bauleiter zur Seite gestellt.

Um den Bau und die Ausstattung der neuen Schulgebäude finanzieren zu können fehlen derzeit noch Baumaterialien im Wert von 1500€. Außerdem ist der Bau der dringend benötigten Schultoiletten noch nicht finanziert.

Jährlich sollen rund 80 Kinder im Vorschulalter, 180 Grundschulkinder und 240 Kinder der Sekundarstufe 1  von dem Projekt profitieren.

Durchgeführt wird das Projekt von NARUD e.V. und seiner Partnerorganisation ADDC in Kamerun, mit der schon ähnliche Projekte erfolgreich durchgeführt wurden und seit Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe stattfindet (mehr dazu unter NARUD e.V.). Zwei erfahrene Personen von ADDC werden das Projekt leiten, begleiten und überwachen.

 

Donnerstag, 18 Februar 2016 12:08

Modedesignschule

Gründung und Eröffnung eines ersten dualen Ausbildungszentrums im Schneiderhandwerk für 200 Jugendlichein

Ziel : Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens

 

Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban gemacht hat. Trotzdem gab es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.

Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen - vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden - haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

In Kamerun haben wir mit ADDC einen verlässlichen Partner mit dem wir in Foumban das Ausbildungszentrum errichtet haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten werden deutlich verbessert. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind, um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

 

Grundsteinlegung - Berufsschule für Schneiderei und Modedesign 2016, Foumban 

Ziel des Projekts ist, einen Beitrag für die Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban zu leisten und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens zu fördern. Deshalb soll die Gründung eines ersten dualen Ausbildungszentrums für die berufliche Bildung im Schneiderhandwerk mit einer Kapazität für bis zu 200 Jugendliche realisiert werden.

 

Grundsteinlegung Berufsschule

Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban macht. Trotzdem gibt es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.

 

Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen - vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden - haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern  und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Da der Aufbau und die langfristige Finanzierung der Berufsschule eine große Herausforderung ist, müssen Gebühren für die Ausbildung erhoben werden. Die jährlichen Ausbildungsgebühren von 198,20 € pro Person sind für viele der jungen, benachteiligten Menschen, vor allem Frauen, ohne berufsqualifizierenden Abschluss schwer bis unmöglich aufzubringen.

In Kamerun haben wir mit ADDC einen verlässlichen Partner. Mehr dazu unter Projekt-Träger.

Gruppenbild mit unserem Partnern vom ADDC zur Grundsteinlegung der Berufsschule

Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und wird die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten deutlich verbessern. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu  gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

 

 

Seit dem zweiten Weltkrieg gab es auf der Welt nicht mehr so viele Flüchtlinge wie heute. Das stellt nicht nur die einzelnen Nationalstaaten vor eine Herausforderung. Insbesondere die Europäische Union scheint im Feld der Asyl- und Migrationspolitik überfordert und lässt wirksame Reformen und die Einrichtung einer gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik vermissen. Die Folgen  sind heute nicht eindeutig absehbar, doch ist vielerorts bereits ein gesellschaftlicher Rechtsruck zu verzeichnen, welcher von der politischen Tatenlosigkeit noch weiter geschürt wird. Das Projekt behandelt in unterschiedlichen Maßnahmen die Ursachen und Folgen internationaler Migration und die europäischen Hintergründe der Flüchtlingsproblematik, um einerseits die Vielfalt an bereits tätigen Flüchtlingsorganisationen weiter zu stärken, die Diaspora als zivilgesellschaftlichen Akteur zu fördern und andererseits ein gesellschaftlich differenziertes Bewusstsein und eine Akzeptanz gegenüber der Problematik und den Flüchtlingen zu schaffen und somit einen  Beitrag zur Vermeidung bzw. Eindämmung eines gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck zu leisten.

Das Projekt ist mehrdimensional aufgebaut und beinhaltet verschiedene Maßnahmen, welche wir im Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 durchführen wollen. So haben wir das 6. Interkulturelle Fußballturnier am 13.06. 2015 veranstaltet und mit einer Informationsaustellung "Flucht und Migration" das Thema einer breiten Öfffentlichkeit näher gebracht.

Als weitere Maßnahmen sind Workshops an Veranstaltungen von Partnerorganisationen wie moveGLOBAL und AMK e.V. geplant. Ein gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler konzipiertes Theaterstück soll im Rahmen unserer Aktivitäten der Bildung für nachhaltigen Entwicklung durchgeführt werden.

 

Zum Europäischen Jahr für Entwicklung 2015

Vor dem Hintergrund dieser internationalen Diskussionen schätzt auch die Europäische Union (EU) das Jahr 2015 als besonders geeignet ein, um intensiv und öffentlich über die europäische Entwicklungszusammenarbeit und die Rolle der EU und ihrer Mitgliedstaaten in der globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik zu diskutieren. Auf Vorschlag der Europäischen Kommission erklärten das Europäische Parlament und der Rat deshalb das Jahr 2015 zum Europäischen Jahr für Entwicklung (Beschluss 472/2014/EU, 16. April 2014). Das Motto lautet „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“.

2015 ist das Zieljahr der vor 15 Jahren verabschiedeten Millenniumsentwicklungsziele. Zeit, Bilanz zu ziehen: Was wurde erreicht und was nicht? Wie kann eine Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung aussehen?

Mit dem Europäischen Jahr für Entwicklung soll ein Bewusstsein für entwicklungspolitische Aktivitäten und Zusammenhänge geschaffen werden. Unter dem Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ soll im Rahmen des EJE über Entwicklungspolitik der EU und der Mitgliedsstaaten informiert, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge geschärft und aktives Engagement gefördert werden

Siehe hierzu www.europa.eu/eyd2015/de

 

Seite 1 von 3

logo-grey

NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

Kontakt Adresse

  • Genter Straße 7, 13353 Berlin
  • +49 (0) 30 - 91 51 54 16
  • info@narud.org
  • NARUD e.V.
  • Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Vereinsspende

Unterstützen Sie unsere Arbeit. Die Spenden werden grundsätzlich nur für soziale Projekte genutzt.