In Kamerun hat NARUD e.V. mit der „Association de Dévoloppement Durable du Cameroun“ (ADDC) einen verlässlichen Partner, mit dem wir seit mehreren Jahren erfolgreich zusammenarbeiten.

Überblick über unsere Auslandsprojekte

MTZ – Medizinisch-technisches Zentrum in Foumban (Bengo/ Engagement Global)

01.09.2018 – 31.09.2019
Das Projekt umfasst den Bau und strukturellen Aufbau eines Zentrums zur Verbesserung der allgemeinen lokalen medizinischen Diagnosekapazität und -qualität (Laborbereich) mit dem besonderen Schwerpunkt auf Schwangerschaftskomplikationen und Entbindungsrisiken (gynäkologischer Bereich). Die notwendige Personalfortbildung soll mit Einbezug des Personals anderer regionaler Gesundheitseinrichtungen geschehen und einer von mehreren Schritten zur Vernetzung mit anderen Gesundheitseinrichtungen und Akteur_innen darstellen. Begleitend ist eine Gesundheits-, Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne einschließlich der Fortbildung von Gesundheits-Multiplikator_innen vorgesehen, wobei auch hier spezifische Fortbildungseinheiten für Schwangere und gynäkologische Multiplikatorinnen geplant sind.

Es stehen inzwischen Fachpersonen, über die ein Großteil des Strukturaufbaus und der langfristige Betrieb sowie die Gesundheitskampagne umgesetzt werden, zur Tätigkeitsaufnahme bereit. Das Projekt MTZ ist somit als Selbstläufer angelegt und erlaubt dem lokalen Partner ADDC, seine personellen Kapazitäten für weitere zukünftige Projektplanungen und -umsetzungen weitgehend freizuhalten.

 

 

 

Berufsschule für Schneiderei und Modedesign

Foumban geschrieben von NARUD

Gründung und Eröffnung eines ersten dualen Ausbildungszentrums im Schneiderhandwerk für 200 Jugendlichein

Ziel : Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens

Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban gemacht hat. Trotzdem gab es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.

Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen – vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden – haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

In Kamerun haben wir mit ADDC einen verlässlichen Partner mit dem wir in Foumban das Ausbildungszentrum errichtet haben.
http://www.censama.com

CENTRE DE FORMATION PROFESSIONNELLE NJI NSANGOU MAMADOU
COUTURE ET DESIGN DE MODE DE FOUMBAN/KOUFOMCHOUT
CONTACT : 699 78 93 54/694 26 27 65/699 63 46 41
Unserer Partner vor Ort: www.ongaddc.com

Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten werden deutlich verbessert. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind, um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

Grundsteinlegung – Berufsschule für Schneiderei und Modedesign 2016, Foumban

Ziel des Projekts ist, einen Beitrag für die Verbesserung der beruflichen Bildung in Foumban zu leisten und Chancengleichheit unter dem Leitbild des lebenslangen Lernens zu fördern. Deshalb soll die Gründung eines ersten dualen Ausbildungszentrums für die berufliche Bildung im Schneiderhandwerk mit einer Kapazität für bis zu 200 Jugendliche realisiert werden.

Grundsteinlegung Berufsschule

Foumban ist berühmt für die Fertigung und den Vertrieb von in Kamerun und Westafrika produzierten Geweben, Stoffen und traditionellen Gewändern aus Baumwolle, genannt Pagne, und für die einzigartige Stammeskultur der Bamum. Durch traditionelle Feste, an denen tausende Menschen die Stadt besuchen, herrscht eine hohe Nachfrage, die das Schneiderhandwerk zu einer bedeutenden Branche in Foumban macht. Trotzdem gibt es in Foumban keine Berufsschule für Mode und Schneiderei.

Vor allem jugendliche SchulabbrecherInnen – vermehrt Mädchen, die im zum Großteil muslimisch geprägtem Norden und den Westregionen wie Foumban nicht immer die Möglichkeit haben, die Schule weiter zu besuchen, da Schulgebühren im Vergleich zum Einkommen der Familien hoch sind und die Jungen bei der schulischen wie beruflichen Bildung bevorzugt werden – haben darunter zu leiden und lassen sich ohne Zertifizierung oder staatliche Anerkennung im informellen Sektor schulen. Dadurch ergeben sich andauernde rechtliche und finanzielle Unsicherheiten, vor allem für Frauen und junge Mädchen. Wir möchten dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppe daher eine Ausbildung ermöglichen um ihre Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und finanzielle Sicherheit zu fördern und ihnen somit zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Da der Aufbau und die langfristige Finanzierung der Berufsschule eine große Herausforderung ist, müssen Gebühren für die Ausbildung erhoben werden. Die jährlichen Ausbildungsgebühren von 198,20 € pro Person sind für viele der jungen, benachteiligten Menschen, vor allem Frauen, ohne berufsqualifizierenden Abschluss schwer bis unmöglich aufzubringen.

In Kamerun haben wir mit ADDC einen verlässlichen Partner.

Gruppenbild mit unserem Partnern vom ADDC zur Grundsteinlegung der Berufsschule

Durch die Vernetzung und Kooperation mit lokalen Betrieben und der staatlichen Arbeitsagentur ist die Ausbildung praxisorientiert und wird die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für die Ausgebildeten deutlich verbessern. Für eine fundierte, handwerkliche Ausbildung ist es uns besonders wichtig zu gewährleisten, dass die Werkstätten gut ausgestattet sind um den Berufsschülern sowohl das Erlernen des Umgangs mit den Maschinen als auch mit Computern zu ermöglichen.

Jährlich sollen mindestens 80 benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung aufnehmen können, mit der sie mittels eines qualifizierten Abschlusses nach dem Ausbildungslehrgang von zwei Jahren verbesserte Arbeitsmarktchancen haben und ihr Erwerbseinkommen sichern können.

http://www.censama.com

CENTRE DE FORMATION PROFESSIONNELLE NJI NSANGOU MAMADOU
COUTURE ET DESIGN DE MODE DE FOUMBAN/KOUFOMCHOUT
CONTACT : 699 78 93 54/694 26 27 65/699 63 46 41

Unserer Partner vor Ort: www.ongaddc.com